Was macht eigentlich ERF Online?

21. Juli 2010

ERF Radio macht Radio. ERF Fernsehen macht Fernsehen. Logisch. Aber was macht eigentlich ERF Online? Schauen die, dass die Inhalte von Radio und Fernsehen im Netz verfügbar sind und schreiben daneben noch einige Artikel für ERF.de oder programmieren Seiten wie den Bibleserver? Alles richtig, aber lange noch nicht alles.

Wer es genauer wissen möchte, kriegt es bei Youtube oder gleich hier in zwei Minuten erklärt:

Viel Spaß ;-) !

Wer gleich noch mal vorbei schauen will, findet hier unsere weiteren Angebote:

Mehrglauben.de

Das Jesus Experiment

Jesus Online

JoeMax

Rücktritt als Wort des Jahres 2010

19. Juli 2010

Wir haben zwar erst Juli, aber meine Wahl für das Wort des Jahres 2010 steht fast schon fest: Rücktritt. Oder sollte ich besser sagen Unwort des Jahres? Nach Koch, Köhler und anderen am Wochenende jetzt auch Ole von Beust. Und nicht nur unter den Politikern scheint die Amtsmüdigkeit um sich gegriffen zu haben. Auch den Sport erwischt’s: DFB Präsident Theo Zwanziger steht im Oktober möglicherweise nicht erneut für das Amt zur Verfügung.

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Glaube für 3,60€

17. Juli 2010

Ich und mein Lieblingssupermarkt… Gestern habe ich dort wieder mal eine schöne Entdeckung gemacht. ;-) Dieses Mal in der Zeitschriftenecke. Zwischen Psychologie heute und Eltern steht da doch tatsächlich auch ein Exemplar der christlichen Zeitschrift Family. Schöööön!

Die Entdeckungsreise war damit noch nicht zu Ende. Etwas weiter rechts finde ich zwischen anderen Hochglanz- und Lifestylemagazinen die Lebenslust – ein Projekt verschiedener christlicher Organisationen, darunter auch ERF Medien, um den Glauben unter die Leute zu bringen. Am Kiosk, im Wartezimmer beim Arzt – oder in meinem Supermarkt!!! :-)

Bei all der Skepsis, die ich zugegebenermaßen auch habe – der Zeitschriftenmarkt ist hart und im Internetzeitalter gleich zweimal -, wünsche ich dem Projekt viel Erfolg und dass es die Leser erreicht, für die es gemacht wird!

Sowohl die Family als auch Lebenslust können Sie bei Interesse im ERF Shop bestellen.

Hanna Keller

Endlich gute Nachrichten!

16. Juli 2010

BP hat es zumindest vorübergehend geschafft, dass Bohrloch im Golf von Mexiko zu schließen! Ich war ehrlich erleichtert, als diese Nachricht heute Morgen in meinen Posteingang geflattert kam. Endlich scheint eine Lösung in Sicht.

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“Willst Du glücklich sein im Leben…

12. Juli 2010

… trage bei zu andrer Glück. Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.” Schöne Poesiealbumweisheit, gell. Aber trotz der Veilchen- und Rosen, die drum herum kleben, gar nicht so dumm. Und jetzt sogar wissenschaftlich bestätigt (wie schön, wenn wir für alles einen Beleg haben!).

Der Psychiater George Vaillant ist anhand einer langjährigen Untersuchung an über 250 Menschen nämlich zum Schluss gekommen, dass die Menschen am glücklichsten sind, die in Beziehungen leben und anderen helfen:

Den größten Einfluss darauf, ob ein Leben gelingt, hat Bindung. Und dabei geht es nicht unbedingt um die Bindung zum Lebenspartner, sondern eher um die grundsätzliche Beziehung zu anderen Menschen, also im Sinne einer altruistischen und empathischen Verbindung. [...]

Wer im Alter von 40 oder 50 Jahren eine Menge Verantwortung zu tragen hatte, die Erziehung der Kinder etwa, den Beruf, vielleicht auch noch pflegebedürftige Eltern – kurz gesagt: Wer sich um andere Menschen kümmern musste, der ist im Alter meist auch unter widrigen Umständen zufrieden. Also wieder das Thema Bindung.

(Quelle: Glück ist nicht wichtig; Zeit Online, 12.07.2010; 12.10 Uhr)

Mir fällt neben der Poesiealbumweisheit dazu noch Prediger 4,9-12 ein. Und der Vers, dass es nicht gut ist, wenn der Mensch alleine ist. Der ist allerdings ein bisschen älter.

Vielleicht lässt es sich unter diesen Umständen auch besser ertragen, dass wir bei dieser Hitze zu dritt in einem Büro sitzen und neben der Körpertemperatur auch noch die Wärme der PCs teilen… ;-)

Mehr zum Thema: Freiheit gibt es nur in Beziehungen

Hanna Keller

Die schwerste Entscheidung eines Lebens

8. Juli 2010

Unter dem Titel “Manche Entscheidungen sind zu schwer für einen Menschen, und trotzdem muss man sie treffen” berichtet die Zeitschrift Brigitte von einer Frau, die sich für eine Spätabtreibung entschieden hat. In der 30. Schwangerschaftswoche entdeckt ein Pränataldiagnostiker, dass ihr Kind einen offenen Rücken hat. Käme es auf die Welt, wäre es schwerst körperlich behindert und vermutlich auch geistig beeinträchtigt.

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Schland 2012

8. Juli 2010

Nicht traurig sein, dass es gestern Abend nicht geklappt hat! Einfach fröhlich weitersingen, so wie DerdiedasBlue beim offiziellen Schland o Schland Video auf You Tube kommentiert hat:

2010, was läuft im Fernseher?
WM in Afrika
Dritter Platz und trotzdem stark
Ein neues Deutschland, olé
In Polen und Ukraine dann
spieln wir sie endlich an die Wand
und reicht es wieder nicht fürs Schland
dann ist das auch okay
Schland, oh, Schland
Wir werden schon noch Meister
Nicht heut und hier
doch in vier Jahren komm’ wir noch weiter!
In Südafrika
lief das Spanienspiel beschissen
doch beim nächsten Mal
da feiern wir einfach (nur)!

Und bis dahin erstmal: Congratulations Jungs! Ein dritter oder vierter Platz bei einer Weltmeisterschaft ist doch auch nicht von schlechten Eltern. Wer das nicht findet: Selber spielen und besser machen!

Hanna Keller

130.746,85 Euro oder: Was ist ein Lachen wert?

7. Juli 2010

Zurzeit lese ich das Buch “Was bin ich wert?” von Jörn Klare. Der freie Journalist, der unter anderem für “Die Zeit” und den “Deutschlandfunk” Beiträge verfasst hat, geht der Frage nach, was denn ein Mensch ganz praktisch und nüchtern wert sei: Und zwar in Euro.

In 47 Kapiteln lässt er unterschiedliche Gesprächspartner zu Wort kommen, die diese Frage aus zum Teil sehr bedenklichen, zum Teil aber auch sehr skurrilen Blickwinkeln betrachten.

So berichtet Klare von einer Untersuchung, die in dem Buch „You Are Really Rich – You Just Don’t Know it Yet“ von Steve Henry (Virgin Books 2009) dargelegt wird. 1000 Menschen mussten verschiedene Lebenssituation auf einer Glückskala von 1-10 bewerten. Um einen monetären Ansatzpunkt zu haben, wurde deshalb auch gefragt, welchen Wert sie auf dieser Skala einem bestimmten Lottogewinn beimessen würden. Heraus kamen dann so skurrile Angaben wie:

  • Eine Mannschaft unterstützen: 29.100 Pfund (wäre in England wohl zurzeit etwas niedriger und in Deutschland um einiges höher)
  • Sex haben: 105.210 Pfund
  • Lachen: 108.021 (in Euro etwa 130.746,85)

An der Spitze steht übrigens „Gesund sein“ (180.105 Pfund), noch vor „’Ich liebe dich’“ gesagt bekommen (163424 Pfund).

Vielleicht ein Grund mehr heute einem Freund ein Lachen zu schenken oder dem oder der Liebsten zu sagen: „Ich liebe dich“. Man muss ja nicht unbedingt verraten, wie viel Geld man gerade dafür ausgegeben hat ;-)

Unverbrauchte Perspektive

6. Juli 2010

Ein Video auf youtube.com zeigt, dass es beim Thema Nahostkonflikt nicht immer todernst zugehen muss. Der Clip hat innerhalb weniger Tage gut 5.000 Klicks bekommen und zeigt sechs Soldaten der israelischen Streitkräfte, die auf Patrouille in palästinensischem Gebiet sind – und plötzlich anfangen, zu Musik der US-amerikanischen Sängerin Kesha zu tanzen. In voller Montur, mit Gewehr im Anschlag. 

Aller Ernsthaftigkeit, allem Leid und aller Gewalt zum trotz: Ich finde, das Video schenkt eine unverbrauchte und erfrischende Perspektive auf einen verfahrenen Konflikt, der so sehr nach einer Lösung schreit.


 Joachim Bär

Sei doch mal fröhlich

6. Juli 2010

Gestern Abend an der Kasse im Supermarkt: Die Kassiererin summt vor sich hin, während sie meine Waren über den Scanner zieht. “Na, Sie sind aber noch fröhlich.”, meine ich zu ihr. Da fängt sie fast an sich zu entschuldigen.

Komisch: Wieso gehe ich eigentlich davon aus, dass man abends um 19.30 Uhr bei der Arbeit nicht mehr fröhlich sein kann? Und wieso reagiert die Verkäuferin so?

Ich verlasse den Supermarkt. Auf dem Parkplatz steht ein Auto mit einem kleinen Schild im Heckfenster. “Bitte lächeln” steht drauf. Wie passend.

Vielleicht sollte ich eine neue Partei gründen. Ich könnte sie dann “Wie mache ich Deutschland fröhlicher” nennen. Das täte mit Sicherheit nicht nur der Konjunktur sondern auch dem sozialen Klima gut. Mal schauen, ob ich den Autofahrer irgendwo wiederfinde. Könnte ja sein, dass er stellvertretender Vorsitzender werden möchte. Ein Parteimotto hätte ich auch schon. Steht in Sprüche 17,22.

Hanna Keller