Archiv der Kategorie ‘Reingelesen‘

Es gibt was Anderes als einsames Leben

Dienstag, den 31. August 2010

“Es gibt was Anderes! Gemeinschaftliches Leben für Singles und Familien” lautet der Titel eines Buches, das wir in den nächsten Tagen auf ERF.de vorstellen werden. Kernthema ist die Frage was passiert, wenn Christen anfangen, ihren Alltag und ihr Leben miteinander zu teilen.

Vorab schon ein Ausschnitt aus einem Gedicht, das den Leser auf das Buch einstimmt:

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Ich hör’ dann mal auf mitzuarbeiten

Donnerstag, den 19. August 2010

Matthias Brender schreibt in idea Spektrum 33/2010 über Alternativen zu traditionellen Gottesdiensten. Im Zusammenhang mit der zeitintensiven Vorbereitung für “Sucher-orientierte” Gottesdienste (die er an sich positiv bewertet), schreibt er folgendes:

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Glaube für 3,60€

Samstag, den 17. Juli 2010

Ich und mein Lieblingssupermarkt… Gestern habe ich dort wieder mal eine schöne Entdeckung gemacht. ;-) Dieses Mal in der Zeitschriftenecke. Zwischen Psychologie heute und Eltern steht da doch tatsächlich auch ein Exemplar der christlichen Zeitschrift Family. Schöööön!

Die Entdeckungsreise war damit noch nicht zu Ende. Etwas weiter rechts finde ich zwischen anderen Hochglanz- und Lifestylemagazinen die Lebenslust – ein Projekt verschiedener christlicher Organisationen, darunter auch ERF Medien, um den Glauben unter die Leute zu bringen. Am Kiosk, im Wartezimmer beim Arzt – oder in meinem Supermarkt!!! :-)

Bei all der Skepsis, die ich zugegebenermaßen auch habe – der Zeitschriftenmarkt ist hart und im Internetzeitalter gleich zweimal -, wünsche ich dem Projekt viel Erfolg und dass es die Leser erreicht, für die es gemacht wird!

Sowohl die Family als auch Lebenslust können Sie bei Interesse im ERF Shop bestellen.

Hanna Keller

Die schwerste Entscheidung eines Lebens

Donnerstag, den 8. Juli 2010

Unter dem Titel “Manche Entscheidungen sind zu schwer für einen Menschen, und trotzdem muss man sie treffen” berichtet die Zeitschrift Brigitte von einer Frau, die sich für eine Spätabtreibung entschieden hat. In der 30. Schwangerschaftswoche entdeckt ein Pränataldiagnostiker, dass ihr Kind einen offenen Rücken hat. Käme es auf die Welt, wäre es schwerst körperlich behindert und vermutlich auch geistig beeinträchtigt.

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130.746,85 Euro oder: Was ist ein Lachen wert?

Mittwoch, den 7. Juli 2010

Zurzeit lese ich das Buch “Was bin ich wert?” von Jörn Klare. Der freie Journalist, der unter anderem für “Die Zeit” und den “Deutschlandfunk” Beiträge verfasst hat, geht der Frage nach, was denn ein Mensch ganz praktisch und nüchtern wert sei: Und zwar in Euro.

In 47 Kapiteln lässt er unterschiedliche Gesprächspartner zu Wort kommen, die diese Frage aus zum Teil sehr bedenklichen, zum Teil aber auch sehr skurrilen Blickwinkeln betrachten.

So berichtet Klare von einer Untersuchung, die in dem Buch „You Are Really Rich – You Just Don’t Know it Yet“ von Steve Henry (Virgin Books 2009) dargelegt wird. 1000 Menschen mussten verschiedene Lebenssituation auf einer Glückskala von 1-10 bewerten. Um einen monetären Ansatzpunkt zu haben, wurde deshalb auch gefragt, welchen Wert sie auf dieser Skala einem bestimmten Lottogewinn beimessen würden. Heraus kamen dann so skurrile Angaben wie:

  • Eine Mannschaft unterstützen: 29.100 Pfund (wäre in England wohl zurzeit etwas niedriger und in Deutschland um einiges höher)
  • Sex haben: 105.210 Pfund
  • Lachen: 108.021 (in Euro etwa 130.746,85)

An der Spitze steht übrigens „Gesund sein“ (180.105 Pfund), noch vor „’Ich liebe dich’“ gesagt bekommen (163424 Pfund).

Vielleicht ein Grund mehr heute einem Freund ein Lachen zu schenken oder dem oder der Liebsten zu sagen: „Ich liebe dich“. Man muss ja nicht unbedingt verraten, wie viel Geld man gerade dafür ausgegeben hat ;-)

Ein hoffnungsloses Spiel?

Mittwoch, den 30. Juni 2010

Brauchen wir Hoffnung, um das WM-Spiel gegen Argentinien am Samstag zu gewinnen? Oder ist dieses Spiel hoffnungs-los, weil wir die stärkere Mannschaft haben und uns zurecht gute Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen? Hoffen auf den Sieg – das ist beim Fußball eine spannende, aber im Vergleich zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens, triviale Frage :-) . Was bedeutet Hoffnung aber, wenn mein Leben sich wie Murphys Law anfühlt oder ich bei den Nachrichten Bauchschmerzen bekomme?

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Zitat der Woche

Freitag, den 28. Mai 2010

“We find ourselves in the middle of a story that is sometimes wonderful, sometimes awful, often a confusing mixture of both, and we haven’t a clue how to make sense of it all. It’s like we’re holding in our hands some pages torn out of a book. These pages are the days of our lives. Fragments of a story. They seem important, or at least we long to know they are, but what does it all mean? If only we could find the book that contains the rest of the story.”

Wir finden uns plötzlich inmitten einer Geschichte wieder, die manchmal wunderbar, manchmal schrecklich und ganz oft eine verwirrende Mischung von beidem ist. Und wir wissen nicht, wie wir irgendeinen Sinn darin erkennen können. Es ist als ob wir einige Seiten in Händen halten, die aus einem Buch herausgerissen wurden. Diese Seiten sind unser Leben. Fragmente einer Geschichte. Sie scheinen sehr wichtig zu sein, zumindest wünschen wir uns, dass sie sie das sind. Aber was soll das alles bedeuten? Wenn wir doch nur das Buch finden würden, das den Rest der Geschichte enthält”.

Gefunden in “Epic: The Story God Is Telling and the Role That Is Yours to Play”, von John Eldridge.

Michael Gerster

Darf’s ein Kind mehr sein?

Dienstag, den 27. April 2010

Viele Paare überlegen sich in der Phase des Kennenlernens wahrscheinlich irgendwann, ob sie Kinder wollen und wenn ja wie viele. Ich vermute, dass sich die meisten zwei oder drei Sprösslinge wünschen. Was würden Sie denken, wenn Ihnen jemand im Gespräch verrät, dass ihm oder ihr das nicht reicht. Dass es gerne ein paar mehr sein dürfen…

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Auferstehung ohne Kreuz

Mittwoch, den 3. März 2010

Wieder mal so ein ungemütliches Buch: “Christsein in der Konsumgesellschaft” von Thomas Weißenborn. Denkt man nämlich darüber nach, wie man nachhaltiger, sozialer und umweltfreundlicher konsumieren kann – oder gar komplett alternativ zur vorherrschenden Konsumgesellschaft leben kann – kommt man unweigerlich auf die Konsequenzen, um nicht zu sagen: Einschnitte, die sich daraus für das eigene Verhalten ergeben (müssten). Nicht schön. Aber gut.

Das Buch ist also (trotzdem oder gerade deshalb) empfehlenswert. Hier mal eine kleine Leseprobe, die beschreibt, wie die Konsumgesellschaft Leid ausblendet und schnelle Erlösung verspricht:

“Der Weg des Konsums steht dem der Bibel diametral gegenüber. Denn die Werbung verspricht uns Erfolg ohne Mühsal, Frieden ohne Kampf, Ausruhen ohne Anstrengung, eine ewig währende Auferstehung ohne das Kreuz. Leid existiert in der Konsumgesellschaft daher nur als sinnloses Leiden, als unnötiger Schmerz, der überwunden werden kann, ersetzt durch Bequemlichkeit, Glücksgefühl und Sattheit. Mit dem Leiden kann die Konsumgesellschaft daher nicht umgehen; sie verdrängt es, blendet es aus, versucht es mit mehr Konsum zu übertünchen.”
(Thomas Weißenborn (2010). Christsein in der Konsumgesellschaft. Marburg: Francke. (S. 107))

Ilona Mahel

Christen sagen wunderbare Dinge, ohne sie zu glauben

Dienstag, den 2. März 2010

Warum sollten sich Christen in Politik und Gesellschaft einmischen? In Gary Haugens Buch “Mut” geht es um genau diese Frage. Haugen arbeitet für die “International Justice Mission” (IJM) und wurde in Deutschland vor allem durch sein Buch “Freiheit für Linh” bekannt. Hier ein Auszug aus dem ersten Kapitel von “Mut”:

“Ich war in meinem ersten Jahr am College und wartete spätabends im campus-eigenen Waschsalon darauf, dass ich endlich meine Wäsche aus dem Trockner holen konnte. Dabei las ich John Stuart Mills Essay “Über die Freiheit“. Darin versucht er, den Prozess zu erklären, durch den Worte ihre Bedeutung verlieren. Dabei führt er ganz beiläufig an, dass das beste Beispiel für die dieses Phänomen die Christen seien. Christen, so habe er beobachtet, scheinen über die erstaunliche Fähigkeit zu verfügen, die wunderbarsten Dinge zu sagen, ohne wirklich an sie zu glauben. (weiterlesen…)