Archiv der Kategorie ‘Ausprobiert‘

Urlaubs-Lesetipp: Leben heißt unterwegs sein

Donnerstag, den 21. Juli 2011

Warum machen Menschen eigentlich Urlaub? Um nicht um 8 Uhr ins Büro kommen zu müssen. Endlich mal alle Folgen von Herr der Ringe in einer Nacht schauen. Um Krieg und Frieden in einer Sitzung zu lesen oder um selbst den Bestseller zu schreiben, den man schon lange schreiben wollte, wozu man aber nicht kam, weil man jeden Abend noch die Küche aufräumen muss und morgens die Kinder in die Schule zu bringen hat.

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Das messbare Glück

Mittwoch, den 25. Mai 2011

Was ist Glück? Diese Frage habe ich mir erst gestern selber gestellt. Jeder findet darauf wohl seine persönliche Antwort. Gewisse Schlagwörter dafür kennen wir aber alle: finanzielle Sicherheit, wertvolle Beziehungen, tiefe Freundschaft, Selbstzufriedenheit, gute Gesundheit, Liebe…

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Es geht tatsächlich: Offenbarung für Hauskreise

Donnerstag, den 27. Januar 2011

Als wir bei einem Gottesdienst in unserer Gemeinde erwähnten, dass wir im Hauskreis die Offenbarung als Thema haben, ging eine Raunen durch den Raum. Nach dem Motto: “Da habt Ihr Euch ja was vorgenommen”. Ehrlich gesagt, war ich selbst auch skeptisch. Die ersten Kapitel gehen ja noch, aber irgendwann fängt es an haarig zu werden. Nicht nur, weil die Bilder verwirrend sind und es zig Auslegungen gibt. Das Thema geht auch an die Substanz und ist nicht unbedingt dazu geeignet, gute Laune zu verbreiten. (weiterlesen…)

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Die Terry-Jones-Katalysatoren

Dienstag, den 14. September 2010

Lesenswerter Beitrag von Medienjournalist Stefan Niggemeier über die unreflektierte Rolle, die Medien oft in ihrer Berichterstattung einnehmen: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-medien-trifft-keine-schuld/

Besonders beachtenswert finde ich Stefan Niggemeiers Analyse zur Berichterstattung über “Möchte-und-dann-doch-wieder-nicht-Koranverbrenner” Terry Jones:

“Und dann ist da auch der Fall des amerikanischen Pfarrers Terry Jones mit seiner Ankündigung, am 11. September 200 Ausgaben des Koran vor dem Gemeindehaus in Gainesville, Florida, verbrennen zu wollen, was prompt von islamischen Fanatikern zum Anlass für blutige Ausschreitungen genommen wurde. Mal abgesehen davon, dass eine solche Reaktion durch nichts zu rechtfertigen ist: Ist der Auslöser dafür die Ankündigung des Pastors? Oder die Berichterstattung darüber durch die Medien?

Anders gefragt: Warum ist die Provokation irgendeines obskuren amerikanischen Extremisten eine weltweite Nachricht? Die Antwort ist so einfach wie paradox: Weil sie, wenn sie weltweit verbreitet wird, das Potential hat, blutige Ausschreitungen von islamischen Extremisten auszulösen. Die Meldung fungiert als self-fulfilling prophecy. Und auch wenn es den bekloppten Pfarrer in den USA sowie die menschenverachtenden Islamisten in Afghanistan in keiner Weise aus ihrer Verantwortung nimmt, sind die Medien in diesem gefährlichen Spiel mindestens ein Katalysator.”

Das Bild vom Katalysator finde ich sehr gelungen. Als Journalist hat man immer eine Wirkung mit seinem Schaffen. Will man die negieren, warum schreibt man dann überhaupt? Heißt das dann, über manche Dinge nicht berichten? Nicht unbedingt, aber sich zumindest der möglichen Folgen seiner Berichterstattung bewusst sein und die fleißig tippenden Händchen dann nicht nachher im Wasser der vermeintlichen journalistischen Unschuld waschen, die da heißt: Es ist doch meine Aufgabe als neutraler Beobachter über Missstände und Unrecht zu berichten

Michael Gerster

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Bibel 2.0

Mittwoch, den 13. Januar 2010

image9GLO Bible – die Multimedia-Bibel

Das Medienmagazin pro hat bereits geschrieben, dass es die Bibellese revolutioniert. Ich bin mir nicht sicher, ob das Bibellesen am Computer je das ruhige Bibellesen im Buchformat ersetzen kann, eins aber ist sicher: Seitdem ich stolzer Besitzer von glo bin, macht das Bibelstudium viel mehr Spaß. Es ist faszinierend, in der Bibel nicht nur über die Stifthütte zu lesen, sondern durch eine Computeranimation plötzlich die Stifthütte sehen, ja sogar betreten zu können. Oder einen Blick in die Geburtskirche Jesu werfen zu können und das auch noch als virtuelle Tour, so dass auch Leser, die noch nie in Israel waren, eine Ahnung davon bekommen können, wie sehr die biblischen Geschichten Teil eines ganz konkreten Landes, einer ganz konkreten Zeit sind.

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Mein erster Test: Faire Kleidung

Dienstag, den 28. April 2009

Seit Neuestem bin ich voll “auf dem Trip”: Ich suche fair gehandelte, sauber produzierte und ökologisch unbedenkliche Kleidung. Wobei ich hoffe, dass es dabei nicht bei einem “Trip”, also einer einmaligen, kurzen Aktionsphase bleibt, sondern ich langfristig immer mehr faire Klamotten finde und kaufe und trage.

Kürzlich habe ich den ersten Test gemacht und bei greenality.de ein bedrucktes T-Shirt für 29, 90 € bestellt. Die dort angebotene Kleidung ist laut Webseite aus “100 % Biobaumwolle” und außerdem “100 % Fair Trade”. Nachprüfen, ob das stimmt, kann ich erst mal nicht. Aber ich vertraue darauf, dass greenality wirklich die besten Absichten hat.

Das T-Shirt gefällt mir jedenfalls gut! Stoff- und Druckqualität stimmen. Nur der Schnitt scheint nicht ganz 100%ig in Form zu bleiben – das T-Shirt hat sich ein bisschen in eine Richtung verzogen, so dass die Außennaht nicht mehr ganz außen ist – bewegt sich tendenziell eher so Richtung Bauchnabel…
Mal sehen, wie sich das nach ein paar Wäschen entwickelt… Passieren kann das allerdings mit jedem x-beliebigen T-Shirt auch. Falls es schlimmer wird, schreib’ ich den Jungs da mal… ;-)

Und ansonsten: Ich bleibe dran am Thema und halte weiter Ausschau – mehr dazu bestimmt wieder hier im notizblog! :-)

Ergänzung (2. Mai):
Buchbesprechung
von “Saubere Sachen. Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt” (Kirsten Brodde) ist online!

Ilona Mahel

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