Archiv der Kategorie ‘Nachgedacht‘

Oh, heilige Nacht!

Freitag, den 21. Dezember 2012

Wie seine Geburt aus Dunklem Heiliges werden lässt

Wenn sich ein stinknormaler Moment sekundenartig in einen heiligen Moment verwandelt, ist etwas ganz besonderes geschehen. Meine Schwester wurde kürzlich durch ein Geschenk so beglückt, dass es ihr die Sprache verschlug. Ihre Augen sprachen Bände, während sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Das Geschenk hatte ihr Herz berührt und sie während eines Wimpernschlages fröhlich gemacht. Sie umarmt mich fest und drückt mir damit wortlos ihre Freude aus.

Es wird hell

Ähnlich erging es einigen gesellschaftlichen Außenseitern vor vielen Hunderten von Jahren. (weiterlesen…)

Share

Rebellenmütter in Deutschland, vereint euch!

Mittwoch, den 21. November 2012

Ein Kommentar zur aktuellen Debatte um KiTas, Betreuungsgeld und das ideale Frauen- und Familienbild:

Rechte: D-squared / www.sxc.huFrüher war die Frau eine Rabenmutter, die ihre Kinder der Fremdbetreuung überließ, um sich um ihre Karriere zu kümmern. Wie konnte sie nur?! War nicht offensichtlich, dass sie ihrem Kind so die nötige Liebe und Geborgenheit vorenthielt? Der totale Egotrip, oder? Mal abgesehen von den armen Vätern – die wurden dadurch doch in ihrem Selbstverständnis als Ernährer total in Frage gestellt.

Gut, dass sich die Zeiten seit dem geändert haben!

Heute ist die Frau eine Rabenmutter, die ihre Kinder zuhause betreut, um ihnen möglichst viel Nestwärme zu geben. Wie kann sie nur?! Ist nicht offensichtlich, dass sie ihrem Kind so soziale Kontakte und Fördermöglichkeiten vorenthält und sich selbst dem Wirtschafts- und Steuersystem? Der totale Egotrip, oder? Mal ganz abgesehen von den armen Vätern – welchem Mann kann man denn heute noch die Rolle des alleinigen Ernährers zumuten.

Gut, dass sich auch diese Zeiten wieder ändern werden! (weiterlesen…)

Share

Ein erfülltes Leben führen – Wie geht das?

Dienstag, den 6. November 2012

„Was ist wichtig für ein erfülltes Leben?“ ist die Frage, mit der der Klappentext des Buches achtsam, ruhig und gelassen – Ein erfülltes Leben führen von Petra Altmann eingeleitet wird. Es ist ein spannendes Thema meines Erachtens. Überall im Leben eines Menschen gibt es „Baustellen“, die darauf warten, dass man sich ihrer annimmt. Hochleistung wird von allen Seiten erwartet. Ganz egal, ob es um die Arbeitsstelle, die Mitarbeit in der Gemeinde, die Beziehung zu Gott und zu Menschen, die Fitness des Körpers, die Sauberkeit und die Einrichtung der Wohnung geht und vieles mehr. Kein Wunder, dass Menschen diesem Leistungsdruck oft nicht mehr standhalten können und sich überfordert fühlen. Viele haben ein Burn-Out, weil sie von allen Seiten beansprucht werden. Wie kann man also die vielen unterschiedlichen Bereiche in Einklang bringen? Was ist wirklich wichtig, um tatsächlich zufrieden zu sein mit seinem Leben und seinem persönlichen Lebensstil? (weiterlesen…)

Share

Was macht meinen Glauben stark? Zwei Lebensgeschichten geben auf diese Frage eine überraschende Antwort.

Dienstag, den 22. Mai 2012

Ich bin in letzter Zeit auf zwei Geschichten gestoßen, in denen Menschen berichten, wie Gott ihnen in schwierigen Phasen die Kraft zum Durchhalten gegeben hat. Ich möchte Sie Ihnen hier kurz vorstellen, weil ich sie Mut machend finde.

20 Jahre Gefängnis weil man den falschen Glauben hat.

Der erste Bericht stammt aus dem aktuellen Monatsheft von OpenDoors, einer christlichen Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Im Editorial wird ein chinesischer Pastor zitiert, der wegen seines Glaubens 20 Jahre lang im Gefängnis gewesen ist. Samuel Lang, so sein Name, schreibt über diese Zeit: (weiterlesen…)

Share

Hartz-IV-Empfänger sollen keine Kinder bekommen! – Ein Kommentar

Freitag, den 27. April 2012

Aktuell entspinnt sich eine aufgeregte Debatte um das Betreuungsgeld. Es gibt kluge und nützliche Argumente dafür wie auch dagegen. Als ich aber nun die Schlagzeile „Hartz-IV-Empfänger sollen kein Betreuungsgeld bekommen“ gelesen habe, habe ich aufgemerkt.

Hartz-IV, man denkt an schmuddelige Menschen mit fettigen Haaren in Unterwäsche, die vor einem riesigen Flachbildschirm hängen. Ungebildete Leute, das ganz sicher. Das denkt man so lange, bis man selbst einmal den Arm der Arbeitsagentur um die Schulter gelegt bekommt. (weiterlesen…)

Share

Kanaanäisch – Deutsch. Deutsch – Kanaanäisch

Montag, den 16. April 2012

Eine Bekannte hat heute bei Facebook folgenden Satz gepostet, den sie im Schaukasten einer Kirche gesehen hat: “Wir wünschen Ihnen entblößende Ostererfahrungen und eine Ahnung jener Auferstehungswirklichkeit, die uns in Gewänder des Heils kleidet.”

Was sind entblößende Ostererfahrungen?!

Nun hat diese Kirchengemeinde das sicherlich gut gemeint. Trotzdem war der Begriff Gewänder des Heils für meine kirchenferne Bekannte unverständlich und mit den entblößenden Ostererfahrungen konnte sie überhaupt nichts anfangen. (weiterlesen…)

Share

Das Wertvollste sind die Kinder! Ein Kommentar zum geplanten Betreuungsgeld.

Mittwoch, den 4. April 2012

Mit 150 EUR Betreuungsgeld retten wir weder die Frauen noch die Kinder und schon gar nicht die Familienpolitik. Das meint ERF Radio-Chefredakteur Andreas Odrich. Er fordert daher ein radikales Umdenken. Seinen Gast-Kommentar zur akutellen Debatte um die Finanzspritze für Familien lesen Sie hier:

(weiterlesen…)

Share

Gestern abgelaufen – heute weggeworfen? Wie wir mit Lebensmitteln verantwortlich umgehen können.

Montag, den 2. April 2012

Kennen Sie den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verbrauchsdatum?  Sind Sie sich unsicher, ob Sie einmal Aufgetautes wieder einfrieren können? Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat vor zwei Wochen eine Kampagne gestartet, die solche Fragen beantwortet und damit ein Ziel hat: In Deutschland sollen weniger Lebensmittel im Abfall landen!

(weiterlesen…)

Share

Frühlingslosigkeit

Donnerstag, den 1. März 2012

Ein bisschen traurig war ich heute Morgen schon: Von allen umgeblätterten Kalendern hatten nur zwei ein Frühlingsbild. Die meisten hatten stattdessen ein recht karges Landschaftsfoto, irgendwo auf der Welt und tendenziell eher sommerlich. Nun ist das ja an sich nichts Schlimmes. Die Kalenderdesigner sollen sich so austoben können, wie sie es wollen und das Bild muss ja immer auch zum Spruch passen (in christlichen Kalendern zumindest ;-) ).

Trotzdem hat diese Frühlingslosigkeit mich ins Nachdenken gebracht, weil sie meines Erachtens einen Trend unserer Zeit widerspiegelt: (weiterlesen…)

Share

Wenn es mit dem Glauben am Montag nicht gleich klappt

Montag, den 27. Februar 2012

In dem Zeitschriftenartikel “Der Traum vom wilden Montag”* hat Hauke Burgarth sich Gedanken gemacht, wie Christen ihren Glauben mit in den Alltag hinein nehmen können. Unter der Zwischenüberschrift “Abkürzungen gibt es nicht” schreib er dazu: (weiterlesen…)

Share