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		<title>Auslegung zum Römerbrief</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 14:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nelli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefischt]]></category>
		<category><![CDATA[Auslegung]]></category>
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		<category><![CDATA[Römerbrief]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt keinen zweiten Brief in der Bibel, der eine so genaue und präzise Einteilung hat wie der Römerbrief. Der Pastor und Evangelist Klaus Vollmer (1930 – 2011) beschäftigte sich intensiv mit diesem Brief von Paulus – von Vollmer auch „Mittelpunkt des Evangeliums“ genannt. Schließlich veröffentlichte er seine Auslegung des Römerbriefs 1973 bei einem explizit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keinen zweiten Brief in der Bibel, der eine so genaue und präzise Einteilung hat wie der Römerbrief. Der <strong>Pastor und Evangelist Klaus Vollmer (1930 – 2011)</strong> beschäftigte sich intensiv mit diesem Brief von Paulus – von Vollmer auch „Mittelpunkt des Evangeliums“ genannt. Schließlich veröffentlichte er seine Auslegung des Römerbriefs 1973 bei einem explizit dafür einberufenen Studienseminar in Pieksämäki in Finnland.</p>
<p>Sein Seminar wurde auf mehreren Tonbändern originalgetreu aufgenommen, doch die Ton- und Hörqualität war nicht immer gut. Daher lag es <strong>Wolfgang R. Heckert</strong> auf dem Herzen, diese Auslegung als Buch zu veröffentlichen. Damit möchte er vielen Lesern die Möglichkeit geben, die Auslegung von Klaus Vollmer zu lesen und in die Welt des Paulus einzutauchen.</p>
<p>Das Buch kann direkt über Wolfgang R. Heckert bestellt werden. Seine Mailadresse lautet wolfgang.r.heckert@gmx.de.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fnotizblog.erf.de%2F%3Fp%3D2980&amp;title=Auslegung%20zum%20R%C3%B6merbrief" id="wpa2a_2"><img src="http://notizblog.blogs.erf.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Impulse zur Passionszeit</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 15:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Schwehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefischt]]></category>

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		<description><![CDATA[Adventliche Mails mit geistlichem Inhalt sind hinreichend bekannt. Dass es aber dazu auch adäquate Passionsmails gibt, wissen nur wenige. Hao Hebbinghaus verschickt auch in diesem Jahr wieder während der Passionszeit täglich einen geistlichen Impuls in Form eines virtuellen Fastenkalenders. In seinem Blog kann man sich dazu anmelden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Adventliche Mails mit geistlichem Inhalt sind hinreichend bekannt. Dass es aber dazu auch adäquate Passionsmails gibt, wissen nur wenige. Hao Hebbinghaus verschickt auch in diesem Jahr wieder während der Passionszeit täglich einen geistlichen Impuls in Form eines virtuellen Fastenkalenders. In seinem Blog kann man sich <a href="http://lebensmut.wordpress.com/2013/02/08/einladung-zu-den-passionsmails-3/">dazu anmelden</a>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fnotizblog.erf.de%2F%3Fp%3D2976&amp;title=Impulse%20zur%20Passionszeit" id="wpa2a_4"><img src="http://notizblog.blogs.erf.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Oh, heilige Nacht!</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 08:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nelli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie seine Geburt aus Dunklem Heiliges werden lässt Wenn sich ein stinknormaler Moment sekundenartig in einen heiligen Moment verwandelt, ist etwas ganz besonderes geschehen. Meine Schwester wurde kürzlich durch ein Geschenk so beglückt, dass es ihr die Sprache verschlug. Ihre Augen sprachen Bände, während sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Das Geschenk hatte ihr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie seine Geburt aus Dunklem Heiliges werden lässt</strong></p>
<p>Wenn sich ein stinknormaler Moment sekundenartig in einen heiligen Moment verwandelt, ist etwas ganz besonderes geschehen. Meine Schwester wurde kürzlich durch ein Geschenk so beglückt, dass es ihr die Sprache verschlug. Ihre Augen sprachen Bände, während sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Das Geschenk hatte ihr Herz berührt und sie während eines Wimpernschlages fröhlich gemacht. Sie umarmt mich fest und drückt mir damit wortlos ihre Freude aus.</p>
<p><strong>Es wird hell </strong></p>
<p>Ähnlich erging es einigen gesellschaftlichen Außenseitern vor vielen Hunderten von Jahren. <span id="more-2885"></span>Die Hirten waren mit ihren teilweise widerspenstigen Schafen unterwegs und ruhten nachts auf der Weide. Zwar war das nichts Neues, dennoch war es doch immer wieder erschreckend, wenn der eisige Windzug durch Mark und Bein blies.</p>
<p>Vielleicht haben sie sich daraufhin um ein kleines Feuer gekauert, um nicht mehr so stark zu frösteln und sich wenigstens ein wenig aufzuwärmen. Plötzlich erleben sie die Wandlung einer bis dahin unspektakulären Nacht in eine besondere, ja heilige Nacht.</p>
<p>Der Himmel reißt auf und eine Vielzahl von Engeln erscheinen den Hirten und verkünden die Geburt eines Retters. (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas2%2C10-52" class="bibleserver extern" target="_blank">Lukas 2,10ff</a>) Diese Nachricht durchbricht den grauen Berufsalltag der Hirten und bewirkt, dass sie ihre Schafe zurücklassen und zum Kind eilen. Als sie das Kind in der Krippe sehen, da können sie nicht anders, als es anzubeten. Sie fangen an Gott dafür zu loben und Gott zu preisen. (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas2%2C20" class="bibleserver extern" target="_blank">Lukas 2,20</a>) Denn mit dieser Geburt ist nichts mehr, wie es vorher war.</p>
<p><strong>Das Kind feiern? </strong></p>
<p>Jesus ist geboren. Heute stehe ich vor seiner Krippe um seinen Geburtstag zu feiern. Er bietet mir eine Hoffnung an, die mein Leben auf den Kopf stellt. Ohne seine Geburt, hätten ich deutlich weniger Sinn im Leben. Es war seine Entscheidung mir durch seine Geburt zu begegnen, denn er wollte mir so nah wie möglich sein. Das berührt mich und das trifft mich. Seine Entscheidung hat Konsequenzen für mich persönlich und für meine Zukunft. Dafür möchte ich ihm heute herzlich danken.</p>
<p>Nicht nur heute, aber dennoch gerade heute. Ich bin so dankbar für seine Gegenwart, die mir seit seiner Geburt frei zugänglich ist. Wie wäre es, wenn heute Christen in der gesamten Welt das Kind in der Krippe loben und es für diese heilige Nacht danken? Wie wäre es, wenn heute Christen in der gesamten Welt das Kind feiern? Ich glaube, das kleine Kind ist es das wert.</p>
<p>Das Lied „Heilige Nacht“ beschreibt diesen Moment, der jede Dunkelheit vertreibt und Raum für die Heiligkeit Gottes gibt. Genießen sie es. Vielleicht berührt Sie dieses Lied?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ha8bhU3s9a4" target="_blank">&#8220;Heilige Nacht&#8221; von Anja Lehmann.</a></p>
<p><a href="http://notizblog.erf.de/?page_id=2814" target="_blank">Nelli Löwen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fnotizblog.erf.de%2F%3Fp%3D2885&amp;title=Oh%2C%20heilige%20Nacht%21" id="wpa2a_6"><img src="http://notizblog.blogs.erf.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beten – Aber wie?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion "Dein Wunsch an Gott"]]></category>
		<category><![CDATA[beten]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[ProChrist]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Parzany]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie glauben nicht alles? Sie wissen nicht, wie man betet und was es bringt? Sie zweifeln, dass sich beim Beten wirklich etwas bewegt? Und trotzdem sehnen Sie sich danach, mit jemanden über tiefe Wünsche und Sorgen zu reden? Dann machen Sie doch mit bei den interaktiven Online – Meetings, die ProChrist auf www.connect7.de bis Mitte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie glauben nicht alles? Sie wissen nicht, wie man betet und was es bringt? Sie zweifeln, dass sich beim Beten wirklich etwas bewegt? Und trotzdem sehnen Sie sich danach, mit jemanden über tiefe Wünsche und Sorgen zu reden? Dann machen Sie doch mit bei den interaktiven Online – Meetings, die ProChrist auf <a href="http://www.connect7.de/">www.connect7.de</a> bis Mitte Februar 2013 anbietet. Wer weiß, vielleicht führen Sie danach ihr eigenes Gespräch mit Gott.</p>
<p>In einem kurzen Impuls informiert Ulrich Parzany, Pfarrer und Leiter von ProChrist, bei den Online – Meetings über unterschiedliche Aspekte des Gebets. In der sich anschließenden Diskussionsrunde beantwortet er allgemein verständlich und theologisch fundiert die Fragen der Teilnehmer.<span id="more-2867"></span></p>
<p>Durchgeführt werden die Online – Meetings zu festen Zeiten: jeweils dienstags um 19.15 Uhr. Im Fokus steht immer ein anderer Aspekt. Dabei geht es um Fragen wie: „Zu wem beten wir eigentlich?“, „Wie antwortet Gott?“ oder „Was nützen vorformulierte Gebete?“. Für die Teilnahme wird lediglich ein Computer mit Internetverbindung und Lautsprechern benötigt. Die Registrierung zu den Online &#8211; Meetings ist kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt.</p>
<p>Die Online-Meetings sind Teil der Internetaktion „Dein Wunsch an Gott“. Auf <a href="www.zweifeln-und-staunen.de">www.zweifeln-und-staunen.de</a> können Internetnutzer ihr Gebetsanliegen formulieren und im nächsten Schritt bestimmen, wer dafür beten soll. Der ausgewählte Empfänger betet für den Absender und seinen Wunsch. Unterstützt wird diese Aktion unter anderem von vielen Prominenten wie Sängerin Déborah Rosenkranz oder Teilnehmerin von „The Voice of Germany“ Yasmin Hunziger.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.connect7.de/">www.connect7.de</a> und<a href="www.prochrist.org"> www.prochrist.org</a>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fnotizblog.erf.de%2F%3Fp%3D2867&amp;title=Beten%20%E2%80%93%20Aber%20wie%3F" id="wpa2a_8"><img src="http://notizblog.blogs.erf.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rebellenmütter in Deutschland, vereint euch!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 10:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hanna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbild]]></category>
		<category><![CDATA[Herdprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesper Juul]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder zuhause betreuen]]></category>
		<category><![CDATA[KiTas]]></category>
		<category><![CDATA[Mutterrolle]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kommentar zur aktuellen Debatte um KiTas, Betreuungsgeld und das ideale Frauen- und Familienbild: Früher war die Frau eine Rabenmutter, die ihre Kinder der Fremdbetreuung überließ, um sich um ihre Karriere zu kümmern. Wie konnte sie nur?! War nicht offensichtlich, dass sie ihrem Kind so die nötige Liebe und Geborgenheit vorenthielt? Der totale Egotrip, oder? [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Ein Kommentar zur aktuellen Debatte um KiTas, Betreuungsgeld und das ideale Frauen- und Familienbild</em>:</strong></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-2858" alt="Rechte: D-squared / www.sxc.hu" src="http://notizblog.erf.de/files/2012/11/A.D-squared.Q.sxc_.hu_.S.Mutter_Kind_Nähe_Spaß_Mama_Eltern_Junge_Sohn.ID_.967567_21480533-300x200.jpg" width="300" height="200" />Früher war die Frau eine Rabenmutter, die ihre Kinder der Fremdbetreuung überließ, um sich um ihre Karriere zu kümmern. Wie konnte sie nur?! War nicht offensichtlich, dass sie ihrem Kind so die nötige Liebe und Geborgenheit vorenthielt? Der totale Egotrip, oder? Mal abgesehen von den armen Vätern &#8211; die wurden dadurch doch in ihrem Selbstverständnis als Ernährer total in Frage gestellt.</p>
<p>Gut, dass sich die Zeiten seit dem geändert haben!</p>
<p>Heute ist die Frau eine Rabenmutter, die ihre Kinder zuhause betreut, um ihnen möglichst viel Nestwärme zu geben. Wie kann sie nur?! Ist nicht offensichtlich, dass sie ihrem Kind so soziale Kontakte und Fördermöglichkeiten vorenthält und sich selbst dem Wirtschafts- und Steuersystem? Der totale Egotrip, oder? Mal ganz abgesehen von den armen Vätern &#8211; welchem Mann kann man denn heute noch die Rolle des alleinigen Ernährers zumuten.</p>
<p>Gut, dass sich auch diese Zeiten wieder ändern werden!<span id="more-2856"></span></p>
<p>Das hoffe ich zumindest. Denn keine der beiden Positionen wird der heutigen Arbeits- und Lebenswelt gerecht und noch viel weniger den unterschiedlichen Frauentypen, die es gibt. Pardon, ich wollte sagen: Den unterschiedlichen Paartypen, die es gibt. Die Väter darf man heute bei dieser Frage ja nicht vergessen.</p>
<p><strong>Wenn die Mama rebelliert</strong></p>
<p>Dumm ist die Situation immer nur für diejenigen, die gerade in der Rolle der Rabenmütter sind. Sie können es sich nicht leisten, mit der Umsetzung ihrer Überzeugungen zu warten, bis sich das Pendel irgendwo in der Mitte eingeschwungen hat. Dann sind ihre Kinder längst groß. Diese profitieren dafür aber vielleicht später einmal von der eigensinnigen Haltung ihrer Mütter (und Väter).</p>
<p>In der Zwischenzeit müssen diese Frauen zu Rebellenmüttern werden. Früher waren das diejenigen, die versucht haben, Familie und Arbeit miteinander zu vereinbaren, als das noch kein gesellschaftlicher Konsens war. Heute sind das diejenigen, die sich bewusst eine &#8211; manchmal auch längere &#8211; Auszeit vom Beruf nehmen, um ihr Muttersein mit ihren Vorstellungen davon zu vereinbaren.</p>
<p>In Schweden gibt es diese Rebellenmütter offensichtlich schon. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul antwortet in der aktuellen Printausgabe der ZEIT auf die Frage, ob die nächste Kehrtwende schon bevorsteht:</p>
<blockquote><p>„In Schweden gibt es eine kleine Bewegung von Eltern, die sagen: Wir wollen ein Recht darauf haben, unsere Kinder von der Geburt bis zur Einschulung selbst zu erziehen. Die sind politisch nicht sehr beliebt und werden gesellschaftlich geächtet, denn all die anderen Eltern kommen und fragen: Was machen wir denn falsch?“</p></blockquote>
<p>Hört sich gut an, finde ich! Und da wir in Deutschland ja immer gerne auf die Musterschüler aus dem Norden schauen, könnten wir doch auch auf diesen Trend einmal genauer achten. Wäre ja auch  mal nicht schlecht, wenn WIR in Deutschland zum Trendsetter werden würden! Das spricht Juul übrigens auch im Interview an: Deutschland könne aus den Fehlern der skandinavischen Länder für sich lernen und es besser machen. Ein solcher Lernprozess würde auch die leidige Debatte um das Betreuungsgeld in ein ganz anderes Licht rücken: Die Schweden zahlen zwischenzeitlich immerhin 300€ Herdprämie im Monat, die Norweger und Finnen 480€*. Frankreich ist noch großzügiger &#8211; aber das sollte man angesichts seiner Herabstufung bei der Kreditwürdigkeit durch gewisse Institute vielleicht nicht allzu laut sagen&#8230;</p>
<p><strong>Heimchen am Herd oder Entschleunigungsfigur?</strong></p>
<p>Es besteht also durchaus Hoffnung, dass zukünftige Väter und Mütter es leichter mit ihrer Entscheidung haben werden, eine gewisse Zeit für ihre Kinder zuhause zu bleiben. Weil es bis dahin noch ein steiniger Weg ist und weil Rebellenmütter immer gut emotionale Unterstützung für ihren umkämpften Weg brauchen können, hier ein schönes Zitat dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die bewusste Hausfrau ist eine Rebellin gegen die Zwänge des Marktes. Sie macht nicht mit beim großen Rattenrennen. Sie ist nicht immer mobil und erreichbar. Sie sitzt am Sandkasten und schaut den Kleinkindern beim Schaufeln zu. Sie hat, was Kinder zum Großwerden brauchen: Zeit. Zeit zum Spazierengehen, zum Plätzchenbacken, zum Basteln, zum Vorlesen. Sie ist eine Entschleunigungsfigur von einer fast philosophischen Dimension. [...]</p>
<p>Die Hausfrau ist eine merkwürdig altruistische Erscheinung in einer Welt von Egomanen, sie arbeitet nicht an ihrer Selbstoptimierung, sondern am Wohlergehen anderer, Schwächerer. An der Stabilität von Bindungen in einer Zeit der Unverbindlichkeit: Hausfrauen hüten die Kinder, eigene und fremde. Sie pflegen hinfällige Verwandte. Sie helfen Nachbarn, geben Flüchtlingen Nachhilfe, engagieren sich bei Kirchen, machen Besuche bei Menschen, die niemand besucht. Wer sonst würde das freiwillig und unentgeltlich tun?&#8221; (Sabine Rückert)</p></blockquote>
<p>Klingt das ein wenig polemisch und überspitzt? Das macht nichts. Es braucht schließlich ein bisschen was an gesellschaftlichem Wind und Energie, um das „Mütter-Väter-Kinder-Erziehungspendel“ in die Mitte zurückzuholen.</p>
<p>Fangen wir an zu pusten!</p>
<p><em>Hanna Willhelm</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:<br />
Sabine Rückert, <a href="http://www.zeit.de/2012/45/Hausfrau-Familie-Karriere" target="_blank">&#8220;Hausfrauen sind Rebellinnen – und schuften für unsere Zukunf</a>t&#8221;<br />
Jesper Juul im Interview &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2012/47/Jesper-Juul-Kinderbetreuung-Krippenplatz" target="_blank">Mischt euch ein</a>!&#8221; mit der ZEIT Nr.47 / 20122. Von ihm ist zur Thematik auch der Essay &#8220;Wem gehören unsere Kinder?&#8221; erschienen (Beltz &#8211; Verlag).<br />
* Zahlen nach Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes, in ideaSpektrum 45/2012</p>
<p>Bildrechte: D-squared / www.sxc.hu</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fnotizblog.erf.de%2F%3Fp%3D2856&amp;title=Rebellenm%C3%BCtter%20in%20Deutschland%2C%20vereint%20euch%21" id="wpa2a_10"><img src="http://notizblog.blogs.erf.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ein erfülltes Leben führen – Wie geht das?</title>
		<link>http://notizblog.erf.de/?p=2833</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 14:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nelli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
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		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[„Was ist wichtig für ein erfülltes Leben?“ ist die Frage, mit der der Klappentext des Buches „achtsam, ruhig und gelassen – Ein erfülltes Leben führen“ von Petra Altmann eingeleitet wird. Es ist ein spannendes Thema meines Erachtens. Überall im Leben eines Menschen gibt es „Baustellen“, die darauf warten, dass man sich ihrer annimmt. Hochleistung wird [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Was ist wichtig für ein erfülltes Leben?“ ist die Frage, mit der der Klappentext des Buches <a href="http://shop.erf.de/products/00/58014" target="_blank">„<strong>achtsam, ruhig und gelassen – Ein erfülltes Leben führen</strong>“</a> von <strong>Petra Altmann</strong> eingeleitet wird. Es ist ein spannendes Thema meines Erachtens. Überall im Leben eines Menschen gibt es „Baustellen“, die darauf warten, dass man sich ihrer annimmt. Hochleistung wird von allen Seiten erwartet. Ganz egal, ob es um die Arbeitsstelle, die Mitarbeit in der Gemeinde, die Beziehung zu Gott und zu Menschen, die Fitness des Körpers, die Sauberkeit und die Einrichtung der Wohnung geht und vieles mehr. Kein Wunder, dass Menschen diesem Leistungsdruck oft nicht mehr standhalten können und sich überfordert fühlen. Viele haben ein Burn-Out, weil sie von allen Seiten beansprucht werden. Wie kann man also die vielen unterschiedlichen Bereiche in Einklang bringen? Was ist wirklich wichtig, um tatsächlich zufrieden zu sein mit seinem Leben und seinem persönlichen Lebensstil?<span id="more-2833"></span><a href="http://notizblog.erf.de/?attachment_id=2834" rel="attachment wp-att-2834"><img class="alignright size-medium wp-image-2834" src="http://notizblog.erf.de/files/2012/11/Buchcover-Achtsam-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a></p>
<p><strong>Ich bin gespannt</strong></p>
<p>Gespannt fing ich an das Buch zu lesen. Welche Antwort würde mir dieses Buch auf die Frage nach dem erfüllten Leben geben? Zu Beginn führt die Autorin im Bereich „Achtsam sein“ verschiedene Aspekte auf, die Achtsamkeit fördern. Dabei sei es wichtig, sich selbst kennenzulernen und zu entdecken, was man persönlich als entspannend empfindet und was einem gut tut. Als nächstes führt sie den achtsamen Umgang mit anderen Menschen auf, der zu guten Beziehungen führen soll.</p>
<p><strong>Ruhe im Leben</strong></p>
<p>Neben Achtsamkeit betont sie den Faktor Gelassenheit, der für Ruhe im Leben sorgen wird. Sie gibt dafür gute Tipps, wie man innehalten kann und in verschiedenen Situationen im Leben Gelassenheit und Coolness bewahren kann. Dabei spielt das Loslassen von verschiedenen Dingen eine große Rolle, um befreiter durch das Leben zu gehen. Zudem können verschiedene Meditationsrituale dabei unterstützen, neue Wege auszuprobieren um „Einkehr bei sich selbst halten zu können.“ Durch diese und andere Übungen könne man Gelassenheit trainieren, und dadurch den Gang des Lebenstempos runterzuschalten und den Wert des einzelnen Momentes neu zu entdecken und zu genießen.</p>
<p><strong>Was ist mit Gott?</strong></p>
<p>Einige Impulse sind wertvoll für mich. Trotzdem stelle ich mir eine große Frage: Warum wird in einem Buch eines christlichen Verlages, das „erfülltes Leben“ thematisiert, Gott völlig außer Acht gelassen? Das ist mir eindeutig zu wenig und trifft nicht den Kern von einem „erfüllten Leben“. Ist Gott nicht derjenige, der uns tiefen Frieden und Erfüllung im Leben gibt? Ich denke dabei an den Vers: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us11%2C28" class="bibleserver extern" target="_blank">Mt. 11,28</a>) Gott nimmt unseren Leistungsdruck immer wieder und erfrischt uns in seiner Gegenwart. Wenn wir in seiner Gegenwart sind, dürfen wir alle Dinge ausblenden, die uns beschäftigen. Mit und durch ihn werden wir „achtsam, ruhig und gelassen“.</p>
<p><em><a href="http://www.gerth.de/index.php?id=details&amp;sku=814270#leseprobe" target="_blank">Hier</a> eine kleine Leseprobe.</em></p>
<p><a title="Nelli Löwen" href="http://notizblog.erf.de/?page_id=2814" target="_blank">Nelli Löwen</a></p>
<p>Bild: adeo</p>
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		<title>Samuel Koch: Zwei Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 08:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Strauch hat das Buch von Samuel Koch gelesen. Welche Eindrücke er von dem Buch hat: Hier seine Rezension, die  auch in Christsein heute erschienen ist. Wer bei www.Youtube.com den Namen „Samuel Koch“ eingibt, bekommt einen ergreifenden Ausschnitt aus der ZDF-Sendung „Wetten, dass“ vom 4. Dezember 2010 zu sehen. Ein junger Mann namens Samuel Koch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter Strauch hat das Buch von Samuel Koch gelesen. Welche Eindrücke er von dem Buch hat: Hier seine Rezension, die  auch in <a href="http://www.christsein-heute.de/" target="_blank">Christsein heute</a> erschienen ist.</strong></p>
<p>Wer bei <em>www.Youtube.com</em> den Namen „Samuel Koch“ eingibt, bekommt einen ergreifenden Ausschnitt aus der ZDF-Sendung „Wetten, dass“ vom 4. Dezember 2010 zu sehen. Ein junger Mann namens Samuel Koch hat sich vorgenommen, in 4 Minuten &#8211; jeweils mit einem Salto &#8211; über 5 fahrende PKWs zu springen. Ausgerechnet beim Sprung über den Wagen, in dem sein Vater am Steuer sitzt, stürzt er und bricht sich zwei Halswirbel an. Die Sendung wird daraufhin abgebrochen.<span id="more-2796"></span></p>
<p>„Zwei Leben“ heißt das Buch, das Samuel mit Hilfe des Journalisten Christoph Fasel geschrieben hat: Vor dem Unfall ein Leben voller Bewegung und Tatendrang, danach das ganz andere Leben:  vom Kopf bis zu den Füßen gelähmt.</p>
<p>Ich weiß, in den letzten Wochen fand Samuel Koch in vielen Medien Gehör. Günther Jauch machte eine ganze Sendung mit ihm, Peter Hahne hatte ihn schon vor Monaten zu Gast. Wurde nicht schon zu viel über Samuel und sein Schicksal gesagt und geschrieben? So las ich sein Buch zunächst ohne die Absicht, darüber zu schreiben. Doch nach dem Lesen wurde mir klar: Es ist ein ganz und gar außergewöhnliches Buch.</p>
<p><strong>In der Generalprobe? Alles fehlerfrei!</strong><br />
Es beginnt mit der Schilderung seines „ersten Lebens“. Uns begegnet der Junge, der unter allen Umständen Bewegung braucht, ob im beliebten Schlafzimmer, in dem das Bett als Austragungsort für Ringkämpfe und Sprünge vom Kleiderschrank (!) herhalten muss, oder bei seinem zielgerichteten Weg zum Leistungsturner, der bereits im zarten Alter von 5 Jahren begann. Samuel liebte Bewegung über alles, er liebte auch das Risiko. Da lag die Idee zur „Wetten, dass“-Wette nicht fern. Mit den Sprungstelzen, den sogenannten „Powerisern“, bekam sie Konturen. Mit diesen Geräten will Samuel Koch  innerhalb von 4 Minuten 5 fahrende Autos überspringen. Und so verrückt die Wette auch klingen mag, oberflächlich und leichtsinnig ging er nicht dabei vor.  Immer und immer wieder probt er den möglichen Ablauf, feilt an der Koordination mit den Fahrern, fertigt für das ZDF und die Planungsgruppe minutiöse Ablaufskizzen an. Viele Male probt er die Sprünge. Auch die Generalprobe am Vortag der Sendung läuft fehlerfrei.</p>
<p>Doch dann – in der Livesendung – beim dritten Sprung stößt er während des Saltos für 60 Millisekunden an das Autodach des AUDI 8. Diese Zehntelsekunde reicht aus, um sein Leben total zu verändern. Im Nachhinein weiß man: Der Stoß war so stark, dass kein Wirbelgelenk ihn unbeschadet wegstecken kann. Vermutlich war Samuel nach diesem ersten Aufprall bereits bewusstlos, während sein Körper unkontrolliert weiterflog und schließlich auf den Boden der Halle schlug. Ausgerechnet sein Vater saß im Unfallwagen. Zu ihm  hatte Samuel von jeher eine ganz besondere Beziehung. Auch seine Mutter ist in der Halle, sie sitzt mit seinen Geschwistern im Publikum. „Als Samuel auf den Boden prallte, hörte ich einen dumpfen Knall,“ erzählt sie. „Dann lag er regungslos da. Da wusste ich: Er hat sich das Genick gebrochen. Ich betete und stammelte immer wieder: Bitte, bitte, mach, dass er am Leben bleibt!“</p>
<p><strong>&#8220;Wetten, dass&#8221; als die Gelegenheit</strong><br />
Manch einer mag die Wette als leichtsinnig und verantwortungslos einstufen. Ist Samuel Koch an allem, was darauf folgt, nicht selber schuld? Auch er selbst stellt sich diese Frage. Doch er habe darin, so sagt er,  auch die Chance gesehen, in Verbindung mit der Wette etwas „Ernsthaftes“ zu sagen. Samuel ist überzeugter Christ. Angefangen hatte es mit einer eindrücklichen Gebetserhörung und einem Gespräch mit seinem Patenonkel. „Langsam,“ so schreibt er, „wuchs in mir eine wirkliche Beziehung zu Gott. Bald darauf traf ich dann die Entscheidung, mich taufen zu lassen“. Allerdings blieb das nicht so. Sein ungestümer Bewegungsdrang führte ihn zu anderen Schwerpunkten und ließ seine Beziehung zu Gott verblassen. Eines Tages trifft er Straßenevangelisten in der Münchener Fußgängerzone. Vor allem das Zeugnis eines Afrikaners beeindruckt ihn: „In dem Gespräch mit ihm wurde mir ganz neu bewusst, dass ich ziemlich weit von dem Weg abgekommen war, den ich eigentlich mal eingeschlagen hatte. Dies war für mich ein Wendepunkt, an dem ich beschloss: Jetzt ist Schluss mit lustig. Gott soll wieder von einer Randerscheinung in meinem Leben zum Mittelpunkt werden.“ Er habe, so schreibt er in seinem Buch, das gesamte „Wetten, dass?“-Projekt von Anfang an bewusst unter Gottes Regie gestellt. Wegen dieser Sache habe er viel gebetet und auch seine christlichen Freunde befragt. „Von allen Seiten bekam ich die Rückmeldung: Wenn Du diese Gelegenheit hast, nutze sie!“</p>
<p>Nein, vor der Lektüre dieses Buches hatte ich keine Ahnung, was es bedeutet, als Tetraplegiker an einen Rollstuhl gefesselt zu sein. Im Unterschied zum Paraplegiker, der ab dem Bauchnabel abwärts gelähmt ist, umfasst die Lähmung  bei Samuel fast den gesamten Körper. Er schreibt: „Ich finde, dass Tetraplegie gegen das Grundgesetz verstößt. Denn ich musste erkennen, dass die Würde des Menschen sehr wohl antastbar ist.“ Weder Samuels Stoffwechsel noch sein vegetatives Nervensystem sind intakt.  Ebenso arbeiten auch seine inneren Organe nicht mehr richtig. Es gibt kein Hungergefühl, und seit dem Unfall hat er keine Toilette mehr benutzt. Zähneputzen, Trinken, Essen…, für die kleinsten Dinge benötigt er Hilfe &#8211;  selbst wenn es um so simple Dinge wie das Kratzen an einer juckenden Stelle geht. Dazu Samuel im O-Ton: „Wenn ich liege, muss ich mich auf den Rücken oder auf die Seite legen lassen, denn auf dem Bauch, meiner Lieblingsseite zu schlafen, ist mir aufgrund meiner eingeschränkten Kopfrotation nicht mehr möglich. Einmal liegend, bin ich in dieser Position eingesperrt. Umdrehen kann ich lediglich meine Zunge.“</p>
<p><strong>Der Tunnelblick erweitert sich</strong><br />
In den ersten Monaten in der Schweizer Klinik stand ihm „James“ zur Verfügung, ein dünnes, spitzes Blasrohr, das unmittelbar über dem Gesicht des Patienten hängt. Über eine Blassteuerung hatte Samuel die Möglichkeit, Signale zu senden – im Stationszimmer kamen sie als akustische Alarmtöne an. „Mein Gott, warum nimmst Du mir ausgerechnet das, was mir im Leben am wichtigsten war?“ betete Samuel in den ersten Tagen und schreibt dazu: „Ich rang mit meinem Bild von Gott und mit dem Warum?“ Und weiter: „Am meisten ängstigte mich die Frage: Was wäre, wenn Gott gar nicht will, dass ich wieder laufen kann?“ Das allerdings geht ihm auch heute noch manchmal so. „Wo ist Gott eigentlich? Er lässt zu, dass ich in einer solchen Situation stecke, er hat anscheinend im Moment nicht vor, etwas daran zu ändern, und dann sagt er noch nicht einmal was?! Gibt es ihn überhaupt?“</p>
<p>Aber Samuel schreibt auch: „Mit der Zeit habe ich angefangen zu sehen, dass mir in meiner miesen Lage auch viel Gutes widerfuhr…“ Er stellt eine „Dankbarkeitsliste“ auf, eine Aufzählung vieler Dinge, für die er Grund zum Danken hat.  Er sagt von sich: „Mein Tunnelblick der ersten Wochen, der nur auf meine Widerherstellung fokussiert war, begann sich langsam zu erweitern. Irgendwie habe ich es geschafft, nicht komplett durchzudrehen, mich aufzugeben oder zu verzweifeln. Und ich glaube, dass diese Kraft nicht aus mir selbst gekommen ist, sondern dass da jemand dahinterstecken muss, der nicht so zerbrochen, verwirrt und planlos ist wie ich.“</p>
<p><strong>Was andere über Samuel sagen</strong><br />
Außer Samuel kommen in dem Buch auch seine Eltern, Geschwister und Freunde zu Wort, ebenso seine Ärzte und Pfleger. Sie alle sind bewegt von Samuels Natürlichkeit, von der Art, wie er seine Besucher aufmuntert,  Anteil an ihrem Leben nimmt. auch von seinem Humor. Der ihn behandelnde Professor in Düsseldorf sagt: „Samuel war wach, zugewandt, trotz seiner schweren Verletzungen, als ich ihn sah. Er hat gesagt: „Wie geht es denn Ihnen, Sie sehen müde aus!“ Das hat mich wirklich umgeworfen in dieser Situation.“ Auch den beiden Moderatoren der „Wetten, dass?“-Sendung ergeht es so. In dem Nachwort schreibt Michelle Hunziker: „Es stimmt schon, Samuel kann seinen Körper nicht mehr bewegen wie vor dem Unfall. Aber er bewegt so ungeheuer viel in Menschen, die ihm begegnen…“</p>
<p>Und Thomas Gottschalk schreibt in seinem Vorwort: „Wenn ich heute in der Lage bin, mich in einer Krise ernsthaft mit ihr auseinanderzusetzen, ohne sofort Fluchtreflexe zu entwickeln, so verdanke ich das diesem jungen Mann.“ Manche, so Gottschalk, hätten seinen Abschied von „Wetten, dass“ in Verbindung mit Samuels Unfall als unehrlich empfunden. Sie waren der Meinung, es sei seine geschickte Tarnung eines lang geplanten Rückzugs gewesen, „Es stimmt“, schreibt Gottschalk dazu, „dass ich meine Moderationslaufbahn bei „Wetten, dass“ in absehbarer Zeit beenden wollte, aber ich hatte keine Vorstellung, wann.“ Und weiter wörtlich: „Diesem jungen Mann verdanke ich eine tief Einsicht, wie man mit einem Leben umgehen kann, dass eben nicht so läuft, wie man es geplant und sich gewünscht hat.“ Und er schließt mit dem Gedanken, dass ja  jedem von uns etwas passieren kann, was sein Leben schon morgen in eine völlig andere Bahn werfen wird. „Ich wünsche uns dann die Kraft, die ich im Buch von Samuel finde. Ich beglückwünsche ihn dazu und ich bewundere ihn dafür.“</p>
<p><strong>Nicht das Ende</strong><br />
Auch Samuel Koch hat Zukunftsgedanken. Er schreibt: „Ich hoffe darauf, mich wieder bewegen zu können. Auch wenn der Verstand mir rät, lieber nicht darauf zu setzen, um mich nicht selbst zu enttäuschen.“ Manchmal malt er sich aus, wie es wäre, wieder laufen zu können, sich an einen Baum zu stützen, die raue Rinde zu spüren, oder sich hinzusetzen, nach einer Weile die Beine zu überkreuzen und die Hände hinterm Kopf zu verschränken, einfach so &#8211; und er schreibt weiter: „Spätestens im Himmel werde ich all das wieder tun können. Da bin ich sicher.“ Samuel schließt sein Buch mit den Sätzen: „Aus meiner heutigen Sicht gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder mein Zustand verbessert sich so weit, dass ich damit leben kann – oder ich lerne, meine Situation anzunehmen, wie sie ist. Beides ist noch nicht eingetreten. Aber dies ist nur das letzte Kapitel des Buches, nicht meines Lebens.“</p>
<p>Peter Strauch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://shop.erf.de/products/00/53506" target="_blank"><strong>Das Buch bestellen</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aadJjZskR8Q" target="_blank">Das erste Interview nach dem Unfall mit Peter Hahne ansehen</a></strong></p>
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		<title>Was macht meinen Glauben stark? Zwei Lebensgeschichten geben auf diese Frage eine überraschende Antwort.</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 08:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hanna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[christenverfolgung]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahreslosung 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Leid aushalten]]></category>
		<category><![CDATA[nahe bei Gott bleiben]]></category>
		<category><![CDATA[wie hilft Gott]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin in letzter Zeit auf zwei Geschichten gestoßen, in denen Menschen berichten, wie Gott ihnen in schwierigen Phasen die Kraft zum Durchhalten gegeben hat. Ich möchte Sie Ihnen hier kurz vorstellen, weil ich sie Mut machend finde. 20 Jahre Gefängnis weil man den falschen Glauben hat. Der erste Bericht stammt aus dem aktuellen Monatsheft [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin in letzter Zeit auf zwei Geschichten gestoßen, in denen Menschen berichten, wie Gott ihnen in schwierigen Phasen die Kraft zum Durchhalten gegeben hat. Ich möchte Sie Ihnen hier kurz vorstellen, weil ich sie Mut machend finde.</p>
<p><strong>20 Jahre Gefängnis weil man den falschen Glauben hat.</strong></p>
<p>Der erste Bericht stammt aus dem aktuellen Monatsheft von <a href="http://www.opendoors-de.org/" target="_blank">OpenDoors</a>, einer christlichen Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Im Editorial wird ein chinesischer Pastor zitiert, der wegen seines Glaubens 20 Jahre lang im Gefängnis gewesen ist. Samuel Lang, so sein Name, schreibt über diese Zeit:<span id="more-2786"></span></p>
<blockquote><p>Ich bat den Herrn jeden Tag um Hilfe, damit ich in jeder täglichen Not und jedem Leid treu bleiben konnte. Gott sei Lob und Dank, er hat meine Gebete erhört. Ich rühme mich dessen nicht, denn ich habe es nicht getan, sondern der Eine, der mir die Kraft dazu gab. Hätte ich auf meine Kraft vertraut, hätte ich ihn 30- oder sogar 300-mal verleugnet.</p></blockquote>
<p><strong>15 Jahre Gefängnis weil man den falschen Mann liebt.</strong></p>
<p>Das zweite Lebensschicksal stammt aus dem diesjährigen <a href="http://www.neukirchener-verlage.de/artikel/zeige/611.242/" target="_blank">Andachtsbuch des Neukirchener Kalenderverlages</a>. Gero Erber veranschaulicht seine Auslegung zu einem Abschnitt aus <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Timotheus3" class="bibleserver extern" target="_blank">2.Timotheus 3</a> mit der Geschichte einer Frau, die er selbst gekannt hat. Sie wollte im Nachkriegsdeutschland den Segen ihrer Eltern für ihre Hochzeit erbitten und ging aus diesem Grund aus der Westzone in den Osten. Dieser kurze Besuch führte zu 15 Jahre Gefängnisaufenthalt. Herr Erber schreibt, wie es dazu kam:</p>
<blockquote><p>Kurz darauf wurde sie wegen angeblicher Spionage verhaftet und verurteilt. Die Sowjets wussten, dass sie mit einem britischen Offizier verlobt war. Sie hat ihn nie wiedergesehen. Ich staune, dass sie nicht zerbrochen ist. [...] Ohne den Glauben an Gott, sagt sie, hätte sie das nicht geschafft.</p></blockquote>
<p><strong>Wenn Gott durch ein schweres Schicksal hindurch trägt</strong></p>
<p>Für mich sind das unbegre<strong><a href="http://www.neukirchener-verlage.de/artikel/zeige/611.242/"><img class="alignleft  wp-image-2787" alt="" src="http://notizblog.erf.de/files/2012/05/Neukirchener-Kalender-208x300.jpg" width="208" height="300" /></a></strong>ifliche Schicksale und ich staune, dass diese beiden Menschen über ihren Erfahrungen nicht bitter geworden sind. Gleichzeitig ahne ich auch, dass das aus menschlicher Kraft alleine wohl nicht möglich ist. Ich hoffe und wünsche mir, dass ich selbst auf eine ähnliche Art und Weise nahe bei Gott bleibe, selbst wenn mir derart Schweres erspart bleibt.</p>
<p>Gleichzeitig halten mir diese beiden Christen vor Augen, dass ich den Glauben &#8211; und insbesondere einen festen, zuversichtlichen Glauben &#8211; nicht aus eigener Kraft stemmen kann. Vielleicht stehen besonders wir Christen in unserer westlichen Leistungsgesellschaft in der Gefahr, uns unsere Sporen auch im Bereich des Glaubens selbst verdienen zu wollen, indem wir viel beten, in der Bibel lesen oder uns um einen angemessenen Lebensstil bemühen. Und wenn etwas nicht klappt, dann beten wir eben noch ein bisschen mehr oder lesen ein entsprechendes Ratgeberbuch, oder?</p>
<p>Pastor Lang und die Frau aus der zweiten Geschichte zeigen, dass es letztlich aber darauf ankommt, dass Gott uns durchträgt. Dazu  passt auch die Jahreslosung 2012, die mir in diesem Zusammenhang wiederholt eingefallen ist. Sie sei abschließend zitiert:</p>
<blockquote><p>Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Korinther12%2C9" class="bibleserver extern" target="_blank">2. Korinther 12,9</a>)</p></blockquote>
<p><em>Hanna Willhelm</em></p>
<p>Quellen: Open Doors Monatsmagazin 05 /2012, S.2; Neukirchener Verlagsgesellschaft, Gottes Wort für jeden Tag 2012, S.161.</p>
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		<title>Ein Klick und weg? Drei Tipps zum Thema: Wie bilde ich mir im Internet eine (Suchmaschinen unabhängige) Meinung?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hanna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefischt]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Tag des Online Journalismus 2012]]></category>
		<category><![CDATA[gefilterte Suchergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin Passig]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Suchergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kathrin Passig, Sachbuchautorin rund ums Web2.0, hat gestern auf dem Frankfurter Tag des Online Journalismus darüber gesprochen, wie man die Vielfalt im Netz intelligent nutzen kann.  Es ging dabei z.B. auch um die Frage, wie man verhindern kann, dass Suchmaschinen oder Soziale Netzwerke nur Ergebnisse liefern, die auf einen zugeschnitten sind (was beim Einkaufen  zwar [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://notizblog.erf.de/?attachment_id=2768" rel="attachment wp-att-2768"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2768" alt="" src="http://notizblog.erf.de/files/2012/05/FTOJ-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://kathrin.passig.de/pages/uebersicht.html" target="_blank">Kathrin Passig</a>, Sachbuchautorin rund ums Web2.0, hat gestern auf dem <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/ftoj2012/index.jsp" target="_blank">Frankfurter Tag des Online Journalismus</a> darüber gesprochen, wie man die Vielfalt im Netz intelligent nutzen kann.  Es ging dabei z.B. auch um die Frage, wie man verhindern kann, dass Suchmaschinen oder Soziale Netzwerke nur Ergebnisse liefern, die auf einen zugeschnitten sind (was beim Einkaufen  zwar bequem und zeitsparend ist, bei einer Recherche aber für einseitige Ergebnisse sorgt).</p>
<p>Ihre Tipps dazu fand ich hilfreich und darüber hinaus auch für jeden interessant, der sich allgemein für das Thema Datenschutz, Algorithmen und Co interessiert. Ihre Aussagen sind darüber hinaus ein Anstoß, das eigene Surf-Verhalten oder seine Facebook-Angewohnheiten zu hinterfragen und nicht immer sofort dem ersten Impuls zu folgen. Manches davon ist banal, aber ich merke, dass es auf mein Verhalten stärker zutrifft, als mir lieb ist.</p>
<p>Deswegen hier die meiner Meinung nach drei besten Tipps:<span id="more-2767"></span></p>
<ol start="1">
<li><strong>Den reflexartigen Weiterklick-Wunsch hinterfragen</strong>: Oft klicken wir bei der Suche nach Sachinformationen schnell weiter, wenn der ergoogelte Treffer nicht das hergibt oder abbildet, was wir suchen. Das ist natürlich sinnvoll, wenn der Artikel thematisch wirklich nicht auf das eingeht, was ich suche. Wie sieht es aber aus, wenn der Beitrag einfach nur einen anderen Standpunkt schildert? Lese ich dann weiter und setze mich bewusst mit den genannten Argumenten auseinander oder ist mir das zu unbequem?</li>
<li><strong>Suchmaschinen öfters einmal wechseln</strong>: Dieser Tipp klingt (auch Frau Passig zufolge <img src='http://notizblog.erf.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) wirklich banal, aber zum einen hilft er m.E. seine eigenen Daten ein bisschen breiter zu streuen und zum anderen bekommt man so auch unterschiedliche Ergebnisse. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschine#Verteilung_der_Nutzung_von_Suchmaschinen_in_Deutschland" target="_blank">In Deutschland ist die Auswahl an Suchmaschinen</a> zwar nicht so groß, aber die Auswahl, die da ist, kann man ja nutzen&#8230; Also: Öfter mal zwischen Google, Bing oder ask.com hin und herwechseln.</li>
<li><strong>Freunde in Sozialen Netzwerken nicht gleich skeptisch beurteilen</strong>: Da postet ein Freund auf Facebook etwas, das man absolut Banane findet oder man stellt auf einmal fest, dass derjenige politisch anders eingestellt ist, als man selbst. Auch hier geht man dann oft schnell reflexartig über solche Posts oder Linkstipps hinweg (und zieht dem Bekannten gleich noch ein paar Sympathiepunkte ab <img src='http://notizblog.erf.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> ). Warum eigentlich? Wäre es nicht sinnvoll, die Meinung des anderen stattdessen als bereichernd zu empfinden, in dem Sinne, dass der andere mir so hilft, mir ein größeres Wissen über eine Sache anzueignen?</li>
</ol>
<p>Wer etwas Internet affiner ist, sollte laut Frau Passig auch die Chance nutzen und multiple Filtertechniken einsetzen oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aggregator" target="_blank">Aggregatoren</a> nutzen. Da ich mit hiermit aber leider nicht wirklich auskenne, verweise ich an dieser Stelle jetzt einfach auf ihren Vortrag, der unter dem Titel &#8220;Zwischen Mainstream und Filterbubble&#8221; auf <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/ftoj2012/index.jsp" target="_blank">ftoj.de</a> angeschaut werden kann. Dort gibt es auch alle anderen Impulsreferate des Tages sowie die Präsentationen als PDF zum Herunterladen.</p>
<p><em>Hanna Willhelm</em></p>
<p>Bildrechte: <a href="www.ftoj.de" target="_blank">Screenshot von ftoj.de</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fnotizblog.erf.de%2F%3Fp%3D2767&amp;title=Ein%20Klick%20und%20weg%3F%20Drei%20Tipps%20zum%20Thema%3A%20Wie%20bilde%20ich%20mir%20im%20Internet%20eine%20%28Suchmaschinen%20unabh%C3%A4ngige%29%20Meinung%3F" id="wpa2a_18"><img src="http://notizblog.blogs.erf.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Licht über Afrika</title>
		<link>http://notizblog.erf.de/?p=2755</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Schwehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reingelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Diguna]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Kommerau]]></category>
		<category><![CDATA[Licht über Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Missionseinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Missionwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Reise nach Afrika war schon immer mein Traum. Dieses Jahr wird er sich endlich erfüllen: Mit dem Missionswerk Diguna werde ich einen Kurzeinsatz in Kenia machen. Da ich noch nie einen solchen Einsatz mitgemacht habe, ist die Reise für mich noch ein Schritt ins Unbekannte. Umso besser, dass Horst Kommerau, Mitgründer der Diguna, gerade [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reise nach Afrika war schon immer mein Traum. Dieses Jahr wird er sich endlich erfüllen: Mit dem Missionswerk Diguna werde ich einen Kurzeinsatz in Kenia machen. Da ich noch nie einen solchen Einsatz mitgemacht habe, ist die Reise für mich noch ein Schritt ins Unbekannte.</p>
<p>Umso besser, dass Horst Kommerau, Mitgründer der Diguna, gerade sein Buch „Licht über Afrika“ veröffentlicht hat. Nach dem Klappentext zu urteilen, werde ich darin die Entstehungsgeschichte des Werkes aus Haiger lesen. Voller Hoffnung, etwas mehr über das Werk zu erfahren, mit dem ich ausreisen werde, bestelle ich mir das Buch.<span id="more-2755"></span></p>
<p><a href="http://notizblog.erf.de/?attachment_id=2756" rel="attachment wp-att-2756"><img class="size-medium wp-image-2756 alignleft" style="border: 5px solid white" src="http://notizblog.erf.de/files/2012/05/Licht-über-Afrika_klein-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" /></a><strong>Jede Geschichte beginnt mit einem Menschen</strong></p>
<p>Die Geschichte beginnt zunächst bei dem Autor selbst. In einer christlichen Familie aufgewachsen, ist ihm der Glaube nicht fremd. Er besucht Gottesdienst, Freizeiten und Jugendstunden – jedoch ohne bleibende Veränderung. Fast wäre er sogar in die Kriminalität abgerutscht. Mit 19 besucht er dann eine Freizeit bei Wort des Lebens am Starnberger See. Dort erhält er die nötigen Impulse, um zu erkennen, dass auch eine innerliche Veränderung notwendig ist. Besonders wichtig wird ihm, anderen von Jesus zu erzählen und sie mit einem Glauben bekannt zu machen, der nicht vertrocknet ist, sondern lebendig und abenteuerlich sein kann.</p>
<p>Beruflich schlägt er den Weg zum Kraftfahrzeug-Mechaniker ein. Dass dieser Beruf und seine Leidenschaft für Autos in seinem späteren Dienst sehr wichtig werden, ahnt er damals noch nicht.</p>
<p><strong>Eine folgenschwere Begegnung</strong></p>
<p>Immer wieder nimmt Kommerau an Freizeiten von Wort des Lebens teil. Bei einer dieser Freizeiten lernt er Victor Jonathan Paul kennen, Sohn einer amerikanischen Missionarsfamilie im Kongo. Pauls großer Traum ist es, mit einer Gruppe von jungen Christen durch Afrika zu reisen und die Menschen dort mit Jesus bekannt zu machen. Durch die mangelhafte Infrastruktur in Afrika sind Reisen jedoch recht beschwerlich. Mit seinem Wissen über Geländefahrzeuge ist Kommerau daher genau der Richtige für dieses Vorhaben.</p>
<p>Schnell werden konkretere Pläne geschmiedet und noch ein weiterer Kamerad lässt sich finden, der sich der ersten Reise anschließt. So nehmen Horst Kommerau, Victor Jonathan Paul und Wilfried Weber 1972 Kurs Richtung Zaire auf. Fahrzeuge und Gelder dafür werden vorher selbst beschafft oder gespendet.</p>
<p>Nach diesem Einblick folgen in den weiteren Kapiteln Erzählungen von den Schwierigkeiten beim Überqueren der afrikanischen Brücken, von den Problemen bei den Grenzbehörden und vom siedend-heißen Wetter.</p>
<p><strong>Lob und Kritik</strong></p>
<p>Leider wird nicht klar formuliert, welchen Zweck genau die Reisen haben und was die Pioniere in Afrika tun. So liest man viele einzelne Geschichten über Personen oder Begebenheiten. Einen klaren, roten Faden und der Zusammenhang lassen sich jedoch nur schwer erkennen. Eine chronologische Erzählweise wäre daher hilfreich gewesen.</p>
<p>Darüber hinaus lässt sich die Entstehungsgeschichte des Werkes schwer nachvollziehen. Im späteren Verlauf der Erzählung ist beispielsweise die Rede von vereinzelten Missionsstationen. Aus welchem Grund diese gegründet wurden und was genau die Mitarbeiter dort tun, wird jedoch leider nicht klar. Es scheint, dass einiges an Hintergrundwissen über das Werk vorausgesetzt wird.</p>
<p>Zudem erhält man zu wenige Informationen über den Verlauf der evangelistischen Aktionen, die in Zusammenarbeit mit einheimischen Christen stattfanden. Was aber auch ein Vorteil sein kann: Anstatt mit überzogenen Bekehrungsgeschichten zu blenden, erzählt Horst Kommerau ganz ehrlich über anfängliche und spätere Herausforderungen in seinem Dienst. Man findet es heutzutage immer seltener, dass ein Missionswerk tatsächlich ein dienstbereites Herz hat und den einheimischen Werken und Kirchen Ressourcen zur Verfügung stellt, um sie in ihrer Arbeit zu unterstützen. Das macht für mich den Charme dieses Buches aus: Wieder ermutigt zu werden, mich demütig in den Dienst anderer zu stellen als mich selbst profilieren zu wollen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Trotz den erwähnten Mängeln habe ich dennoch den Eindruck gewonnen, mehr über das Werk zu wissen als vor der Lektüre des Buches. Die einzelnen Geschichten ermutigen, Gott mehr zu vertrauen – in Quantität (öfter vertrauen) als auch in Qualität (tiefer vertrauen). Gerade die Erfahrungsberichte von ausgesendeten Missionaren, ob Kurzzeit- oder langfristiger Einsatz, sind spannend zu lesen und machen mir richtig Lust auf meinen Missionseinsatz im September.</p>
<p>Autor: Bettina Schwehn</p>
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