Sei doch mal fröhlich
Gestern Abend an der Kasse im Supermarkt: Die Kassiererin summt vor sich hin, während sie meine Waren über den Scanner zieht. “Na, Sie sind aber noch fröhlich.”, meine ich zu ihr. Da fängt sie fast an sich zu entschuldigen.
Komisch: Wieso gehe ich eigentlich davon aus, dass man abends um 19.30 Uhr bei der Arbeit nicht mehr fröhlich sein kann? Und wieso reagiert die Verkäuferin so?
Ich verlasse den Supermarkt. Auf dem Parkplatz steht ein Auto mit einem kleinen Schild im Heckfenster. “Bitte lächeln” steht drauf. Wie passend.
Vielleicht sollte ich eine neue Partei gründen. Ich könnte sie dann “Wie mache ich Deutschland fröhlicher” nennen. Das täte mit Sicherheit nicht nur der Konjunktur sondern auch dem sozialen Klima gut. Mal schauen, ob ich den Autofahrer irgendwo wiederfinde. Könnte ja sein, dass er stellvertretender Vorsitzender werden möchte. Ein Parteimotto hätte ich auch schon. Steht in Sprüche 17,22.
Hanna Keller
Am 6. Juli 2010 um 10:27 Uhr
Danke für den Gedanken zum Vers.
Am 6. Juli 2010 um 12:37 Uhr
In diesem Sinne:
*g* *fg*