Endlich gute Nachrichten!

BP hat es zumindest vorübergehend geschafft, dass Bohrloch im Golf von Mexiko zu schließen! Ich war ehrlich erleichtert, als diese Nachricht heute Morgen in meinen Posteingang geflattert kam. Endlich scheint eine Lösung in Sicht.

Ich hoffe sehr, dass die Glocke dem Druck standhält und das Öl sich jetzt nicht durch Lecks einen Weg nach oben sucht.

Warum ich darüber blogge? Zum einen, weil mich das Versagen technischer Möglichkeiten und die Hilflosigkeit eines Weltkonzerns in den letzten Wochen immer wieder sprach- und hilflos gemacht hat. Zum anderen, weil es zeigt, wie viel wir einfach als selbstverständlich nehmen, solange es funktioniert, ohne uns Gedanken zu machen, was für Gefahren dahinter stehen. Und zum dritten, weil ich manchmal ein Stoßgebet für die Situation losgeschickt habe, ohne jedoch recht daran zu glauben, dass es etwas hilft. O me of little faith… Als ob Gott die Situation dort egal wäre.

Was ich mich im Zusammenhang mit der Umweltkatastrophe frage: Wird die Katastrophe im Umgang mit Tiefseebohrungen dauerhaft eine Veränderung bewirken können? Müssen wir solche Risiken anhand des weltweiten Energieverbrauches wohl oder übel in Kauf nehmen oder gibt es Alternativen? Und wenn mit der Abdichtung alles gut geht, werden wir dann wieder zur Tagesordnung übergehen, als sei nichts gewesen? Kann Otto-Normalverbraucher anhand einer solchen Katastrophe überhaupt etwas anderes machen außer den Kopf schütteln, schimpfen und insgeheim doch einfach  nur froh sein, dass man selbst keine derartige Verantwortung hat?

Was meinen Sie?

Hanna Keller

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