Von Krankenkassen und Krippenstudien

Momentan scheinen Babys und Kinder bei uns im Notizblog das Thema zu sein. :-)   Nachdem ich heute in der Zeitschrift “Neues Leben” (04/2010) zwei interessante Kurznachrichten gelesen habe, möchte ich  zwei Informationen daraus nachschieben, bei denen es ebenfalls um die Kleinen geht:

Die gute Nachricht lautet: Bei der BKK IHV (Betriebskrankenkasse für Industrie, Handel und Versicherungen) kann man jetzt eine Versicherungsart wählen, durch deren Beiträge Abtreibungen nicht finanziert werden. Versicherte, die diesen Tarif wählen, verpflichten sich, aus Gewissensgründen auf eine Abtreibung zu verzichten. Vielleicht eine Alternative… Ich finde es auf alle Fälle toll, dass eine Krankenkasse den Mut hat, einen solche Möglichkeit anzubieten! Mehr Infos unter:  bkk-ihv.de und prolife-deutschland.de.

Die nachdenkenswerte Nachricht lautet, dass Kindertagesstätten für kleine Kinder tendenziell stressig sind. Die Universität Wien führt zur Zeit eine Studie zum Thema durch (Wiener Krippenstudie). Das Zwischenergebnis der Studie zeigt, dass Kleinkinder, die in eine Kita gehen dazu tendieren, schneller gestresst zu reagieren als solche, die zuhause sind (weitere Infos z.B. unter Stress in der Krippe).

Mich bestätigt das in meinen Vorbehalten gegenüber dem Gedanken, Kleinkinder zu früh aus dem Haus zu geben.  Mag sein, dass Kinder auf anderen Gebieten auch davon profitieren, wenn sie in eine Kita gebracht werden. Aber ob wir den Kleinen auf Dauer und aufs Ganze gesehen damit wirklich etwas Gutes tun…? Es ist gut, wenn solche Studien dabei helfen, solche Fragen zu beantworten und Eltern Entscheidungshilfen an die Hand geben, wie sie es mit ihren Sprösslingen handhaben möchten.

Hanna Keller

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2 Reaktionen zu “Von Krankenkassen und Krippenstudien”

  1. Nicole

    Hallo, Hanna!

    Das finde ich auch mal richtig gut – also, dass es endlich eine Krankenkasse gibt, die die von dir beschriebene Möglichkeit anbietet.

    Ich habe in diesem Herbst gerade in der Schweiz mitbekommen, dass es eine Initiative gibt, die sich dafür einsetzt, dass überhaupt keine Krankenkassenbeiträge für Abtreibungen genutzt werden, sondern die Frauen, die sich dafür entscheiden, dann auch finanziell dafür aufkommen müssen.
    Ich kann nicht sagen, ob es wirklich Situationen gibt, in denen es für die Frauen überhaupt keinen anderen Ausweg gibt, oder ob wir nur nicht genug Möglichgkeiten nutzen, Alternativen aufzuzeigen, bzw den Frauen und Familien Mut zu machen, das Leben zuzulassen.
    Aber ich finde jeden Schritt gut, der dafür sorgt, dass Abtreibungen nicht normal werden und Menschen darüber nachdenken.
    Für mich ist es nicht nur eine Glaubenssache, dass Gott jedes Leben schafft, jeden Menschen liebt und dieses Leben auch will — und zwar für jeden einzelnen Menschen …. ich konnte mir auch schon zu den Zeiten, in denen Gott keine Rolle für mich gespielt hat, nciht vorstellen, ein kleines Lebewesen abzutreiben.

    Liebe Grüße und ganz doll Danke für deinen Beitrag,
    Nicole

  2. marina

    Viele Grüße an alle aus Baden-Württemberg,

    oft lese und höre von den Gegnern der Kleinkindbetreuung. Selber leite ich eine Kinderkrippe und muss sagen, dass es vielen Kindern in der Krippe besser geht´s als “daheim” mit den gestressten Muttis. In der Krippe sind es max. 6 – 10 Kindern da, der geregelte Tagesablauf gibt die Sicherheit und wir beten vor dem gemeinsamen Essen. Viele Familien haben dieses Ritual übernommen und freuen sich Neues zu lernen.

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