Archiv des Tags ‘Christen’

Was macht meinen Glauben stark? Zwei Lebensgeschichten geben auf diese Frage eine überraschende Antwort.

Dienstag, den 22. Mai 2012

Ich bin in letzter Zeit auf zwei Geschichten gestoßen, in denen Menschen berichten, wie Gott ihnen in schwierigen Phasen die Kraft zum Durchhalten gegeben hat. Ich möchte Sie Ihnen hier kurz vorstellen, weil ich sie Mut machend finde.

20 Jahre Gefängnis weil man den falschen Glauben hat.

Der erste Bericht stammt aus dem aktuellen Monatsheft von OpenDoors, einer christlichen Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Im Editorial wird ein chinesischer Pastor zitiert, der wegen seines Glaubens 20 Jahre lang im Gefängnis gewesen ist. Samuel Lang, so sein Name, schreibt über diese Zeit: (weiterlesen…)

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Kurt Scherer: Getragen, auch in schweren Stunden

Donnerstag, den 2. Februar 2012

Viele ältere Hörer und Hörerinnen von ERF Plus werden ihn kennen: Kurt Scherer, langjähriger Seelsorger  bei ERF Medien. Horst Marquardt, Pastor und ehemaliger Leiter des ERF stellt in einem Gastbeitrag das neueste Büchlein von Herrn Scherer in unserem Notizblog vor:

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Willow Creek gehört mir!

Donnerstag, den 26. Januar 2012

Heute hat in Stuttgart der Willow Creek Leitungskongress 2012 angefangen. Ehrlich: Ich bin kein Willow-Fan. Mir ist das alles nicht nur eine Nummer zu groß, sondern auch zu sehr auf Methoden ausgerichtet – und aufs Optimieren. Ich glaube nicht, dass geistliches Wachstum oder Gemeindbau so funktionieren und ärgere ich manchmal richtiggehend über entsprechende Publikationen. (weiterlesen…)

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Meine Krankenkasse bringt mich (nicht) zum Lachen!

Freitag, den 19. August 2011

Im ersten Moment war ich verärgert: Jetzt werde ich von meiner Krankenkasse schon aufgefordert, um meiner Gesundheit willen täglich zu lachen. “Also nee,” dachte ich, “das muss nicht sein. Wenn ich lache, dann weil etwas lustig ist und ich mich wohlfühle und nicht, weil ich meine Gesundheit im Hinterkopf habe! (weiterlesen…)

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Ägypten, Tunesien, Sudan…

Dienstag, den 1. Februar 2011

Vor unseren Augen geschieht momentan etwas, dass zuvor schwer vorstellbar schien: Menschen gehen in muslimisch geprägten Ländern auf die Straße, um gegen ihre Regierungen zu demonstrieren. Eigentlich ein Verhalten, das man von demokratischen Staaten gewöhnt ist.

Für mich als Christ stellt sich durch diese Vorgänge die Frage, ob ich die zu erwartende Entwicklung in diesen Ländern nicht falsch eingeschätzt habe. Denn so brenzlig die Situation jetzt auch ist, enthält sie doch einen Funken Hoffnung: Sollten sich die Menschen durchsetzen können und sollte dann eine Regierung an die Macht kommen, die mehr zum Wohle ihres Volkes handelt, dann könnte das auch für Christen und Andersgläubige in den jeweiligen Längern positive Auswirkungen haben. Dann würde sich für sie die Lage möglicherweise nicht weiter verschlechtern, sondern entspannen. So versucht laut Berichten von Open Doors ein Ägypter zur Zeit gerichtlich zu erstreiten, dass der Religionswechsel in seinem Land künftig ohne Probleme möglich sein soll. Vielleicht wäre das unter einer neuen Regierung eher möglich.

Sollte, könnte, würde, wäre – die Hoffnung, dass das tatsächlich geschieht, ist klein. Negativbeispiele wie die Niederschlagung der Demonstrationen im Iran zeigen, dass alles im Nichts verlaufen kann. Immer besteht auch die Gefahr, dass radikale, muslimische Kräfte das Machtvakuum füllen. Doch gerade deswegen sollten wir als Christen diese Chance jetzt nutzen und für diese Länder beten. Wer weiß, vielleicht hat Gott für einige dieser Länder wirklich vor, dass sie ihre Systeme verändern und es für Christen einfacher wird, dort zu leben.

Hanna Willhelm

PS:  Mein Radiokollege Horst Kretschi hat ein Interview zur jetzigen Situation der Kopten in Ägypten gemacht. Ich finde es hörenswert, da es neue Informationen und eine ganz spezielle Sicht auf das Thema bietet:  Zwischen Hoffen und Bangen

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Radikaler geht es nicht – auch nicht für Muslime

Mittwoch, den 15. September 2010

Die Auseinandersetzung um Terry Jones hat mir vielleicht zum ersten Mal bewusst gemacht, wie radikal das Prinzip der Nächsten- und Feindesliebe ist, das Jesus lehrt.

Ich habe selbst 15 Monate in einem streng islamischen Land gelebt und bin deswegen ein wenig mit der entsprechenden Kultur vertraut. Es ist eine Kultur der Ehre, in der Stärke gerade auch nach außen demonstriert wird. Bei einem Streit ist es vor allem wichtig, das Gesicht zu wahren. Ich vermute, dass diese Gegebenheiten der Grund dafür sind, warum in islamischen Ländern schnell einmal Flaggen oder Bilder brennen: Es wird in aller Deutlichkeit gezeigt, was man vom Gegner hält, dass man ihm überlegen ist oder sich sein Verhalten zumindest nicht bieten lässt.

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Finger weg von Gottes Wort

Freitag, den 16. April 2010

Manchmal sind die Herrnhuter Losungen mit ihrem Ein-Vers-für-einen-Tag-Prinzip richtige Augenöffner. So erging es mir heute Morgen. Die Losung heißt schlicht und ergreifend: “Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes.” (5. Mose 4,2) Bingo, dachte ich. Genau das ist es, was und Christen aus dem rechten und dem linken Lager so oft gegeneinander aufbringt. (weiterlesen…)

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