Archiv des Tags ‘christlicher Glaube’

70 Tage unter der Erde – der Chilene José Henríquez über das dramatische Minenunglück in San José

Dienstag, den 10. April 2012

Die Geschichte ging um die Erde und hielt nicht nur die Medien in Trab: 70 Tage lang sind 33 chilenische Bergleute in 700 Meter Tiefe verschüttet, bevor sie mit Spezialgerät gerettet werden können. Das war 2010.

2011 veröffentlicht einer der Geretteten seine Geschichte. (weiterlesen…)

Share

Meine Krankenkasse bringt mich (nicht) zum Lachen!

Freitag, den 19. August 2011

Im ersten Moment war ich verärgert: Jetzt werde ich von meiner Krankenkasse schon aufgefordert, um meiner Gesundheit willen täglich zu lachen. “Also nee,” dachte ich, “das muss nicht sein. Wenn ich lache, dann weil etwas lustig ist und ich mich wohlfühle und nicht, weil ich meine Gesundheit im Hinterkopf habe! (weiterlesen…)

Share

Die kleine Lady, die ihre Schuld nicht sah…

Donnerstag, den 7. Juli 2011

Habe mir gestern “Eine kleine Lady” aus der Bibliothek ausgeliehen und bin schon fast durch :-) . Es geht in dem biographischen Roman um Harriet Beecher Stowe, der Autorin von Onkel Toms Hütte. In einem streng christlichen Elternhaus aufgewachsen, fällt es ihr schwer, einen Zugang zu Gott zu finden. Zum einen fühlt sie sich nicht gut genug für Gott.  Zum anderen hat sie immer das Gefühl, dass sie ihre Schuld nicht so wahrnimmt, wie es für eine Bekehrung angemessen wäre.

Bei einem Gottesdienst hat sie dann ein Aha-Erlebnis:

Aber so sehr sie sich bemühte, ihre Verfehlungen zu erkennen und zu bereuen, wollte es ihr doch nicht gelingen. Wenn sie die farbenfrohe Pracht der Wiesenblumen betrachtete und die Bienen um den süßen Nektar summen hörte, konnte sie einfach nicht an ihre Sünden denken. Aber wenn sie nicht ihre Sünden bereute, konnte sie nicht gerettet werden…

Plötzlich kam ihr ein Gedanke. Wenn Jesus sie von den Sünden erlösen konnte, dann konnte er ihr doch sicherlich auch die nötige Sündenerkenntnis schenken. Ja, sie würde ihm einfach ganz und gar vertrauen. Bei diesem Gedanken wurde sie von einem tiefen Frieden erfüllt, wie sie ihn noch nie zuvor erlebt hatte. … Jesus, ich gehöre dir.

Was mich an dieser Stelle fasziniert hat, ist nicht unbedingt die Frage der fehlenden Sündenerkenntnis. Sofern diese Begebenheit wirklich so in Beecher-Stows Leben stattgefunden hat, zeigt sie einfach, dass wir es uns in Glaubensdingen oft viel zu kompliziert machen. Wir haben irgendein Problem, wissen irgendwo nicht weiter, denken, dass wir anders sein müssten. Und statt dass wir Jesus ranlassen und ihm zutrauen, dass er uns verändern kann, versuchen wir es selbst auf Biegen und Brechen – und scheitern.

Harriet hat die Sache mit der Sündenerkenntnis einfach Jesus überlassen. Er würde es ihr  zeigen, wenn es in ihrem Leben Schuld gab, die es zu klären gab. Ich finde diese gelassene und vertrauensvolle Haltung nachahmenswert. Warum machen wir es uns oft so schwer, statt einfach Jesus um Hilfe zu bitten und ihn machen zu lassen? Er wird es uns dann schon zeigen, wenn es Dinge gibt, bei denen wir mit anpacken können und müssen.

Eine kleine Lady

von Dorothee Dziewas

Brunnen Verlag

ISBN 3765516554

160 S.

11,99 € (im ERF Shop erhältlich)

Mehr zu Harriet Beechers Stowe finden Sie in dem Artikel “Die kleine Frau, die den großen Krieg anzettelte”

(Wow, die Dame muss wirklich klein gewesen sein (-;)

Hanna Willhelm

 

Share

Gebet bei Angst vor der Zukunft

Sonntag, den 24. April 2011

Sheila Walsh zitiert in ihrem Buch “Lass los. Sei, wer Du bist!” eine Aussage von Fanz von Sales, die mich angesprochen hat. Auf mich wirkt der Text wie ein Gebet, das man sprechen kann, wenn einem die Zukunft düster und wenig Vielversprechend vorkommt:

“Sieh den Veränderungen und Herausforderungen, die auf dich zukommen, nicht voller Angst entgegen.

(weiterlesen…)

Share